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Technologie

Ransomware-Angriff beeinträchtigt Fraunhofer IAO

Ein Cyberangriff vom 27. Dezember 2024 hat Systeme des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO in Stuttgart getroffen. Das Institut prüft das Ausmaß und kooperiert mit Behörden.

11. Oktober 2026

Das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO in Stuttgart ist am 27. Dezember 2024 Ziel eines Ransomware-Angriffs geworden. Der Vorfall führte zu Beeinträchtigungen bestimmter Systeme und Daten, deren vollständiges Ausmaß noch ermittelt wird.

Das Institut bestätigte den Angriff und leitete umfassende Maßnahmen ein. Aktuell deuten die Erkenntnisse auf einen lokalen Vorfall hin, der ausschließlich das Fraunhofer IAO betrifft. Das Institut betont, dass Sicherheit höchste Priorität hat und arbeitet eng mit IT-Sicherheitsexperten sowie Ermittlungsbehörden zusammen, um den Fall aufzuklären.

Der Angriff könnte den Schutz personenbezogener Daten beeinträchtigt haben, und eine unbefugte Offenlegung an Dritte kann nicht ausgeschlossen werden. Das Fraunhofer IAO verarbeitet Forschungsdaten grundsätzlich so, dass keine direkten Rückschlüsse auf Personen möglich sind. Das Institut hat die zuständigen Datenschutzbehörden und Strafverfolgungsbehörden fristgerecht informiert.

Betroffene Personen werden bei Anzeichen möglicher Nachteile durch eine ungewollte Veröffentlichung informiert. Für Rückfragen steht die Fraunhofer-Datenschutzberatung unter datenschutz@zv.fraunhofer.de zur Verfügung. Einige Kooperationspartner wurden bereits informiert. Aus ermittlungstaktischen Gründen können derzeit keine weiteren Details bekannt gegeben werden.

Originalquelle: fraunhofer.de