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Gesundheit

Rapiscan-Diagnostikum: Warnung vor Schlaganfall und epileptischen Anfällen

Hersteller Rapidscan Pharma Solutions EU Ltd. informiert mittels Rote-Hand-Brief über Risiken von Schlaganfällen und epileptischen Anfällen nach Anwendung des Diagnostikums Rapiscan® (Regadenonson).

13. Juli 2026
Rapiscan-Diagnostikum: Warnung vor Schlaganfall und epileptischen Anfällen
Bild ist eine KI-generierte Illustration

Der Hersteller Rapidscan Pharma Solutions EU Ltd. informiert über das Auftreten von Schlaganfällen und epileptischen Anfällen nach der Anwendung des Diagnostikums Rapiscan® (Regadenonson). Diese Information wurde in Abstimmung mit den zuständigen Gesundheitsbehörden herausgegeben.

Regadenonson ist ein pharmakologisches Mittel, das zur Erweiterung der Koronararterien eingesetzt wird, um die Myokardperfusion bei Patienten zu beurteilen, die körperlich nicht belastet werden können. Es ermöglicht eine bessere Identifizierung schlecht durchbluteter Bereiche des Herzmuskels mittels radioaktiver Arzneimittel.

Nach der Anwendung des Diagnostikums wurden Blutdruckanstieg, schwere Hypotonie, Verschlechterung von Vorhofflimmern sowie Schlaganfälle berichtet. Der Hersteller empfiehlt, bei Patienten mit unkontrollierter Hypertonie eine Verzögerung der Anwendung in Erwägung zu ziehen und bei Patienten mit schwerer Hypotonie von einer Anwendung abzusehen. Vorsicht ist geboten bei Patienten mit anamnestischem Vorhofflimmern oder einem Risiko für schwere hypotonische Reaktionen.

Zudem weist die Mitteilung darauf hin, dass Aminophyllin, das zur Antagonisierung schwerer oder persistierender Nebenwirkungen eingesetzt werden kann, nicht zur Beendigung regadenonson-bedingter epileptischer Anfälle empfohlen wird. Es gibt Hinweise darauf, dass Aminophyllin die Dauer dieser Anfälle verlängern und selbst krampffördernde Eigenschaften besitzt.

Die Fachinformationen für Rapiscan® wurden entsprechend um diese neuen Sicherheitshinweise ergänzt.

Originalquelle: abda.de