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Razorpay erhält Genehmigung für Börsengang

Das Fintech-Unternehmen Razorpay hat von der indischen Börsenaufsicht SEBI die Erlaubnis für einen Börsengang erhalten, bei dem 5.000 bis 6.000 Crore Rupien angestrebt werden.

4. November 2026
Razorpay erhält Genehmigung für Börsengang

Die indische Wertpapier- und Börsenaufsichtsbehörde (SEBI) hat den geplanten Börsengang von Razorpay genehmigt. Das Unternehmen strebt ein Emissionsvolumen von 5.000 bis 6.000 Crore Rupien an, wobei Analysten den Marktwert des Unternehmens auf rund 5 Milliarden US-Dollar schätzen. Der Börsengang wird voraussichtlich im ersten Quartal 2027 vollzogen.

Das Angebot soll sowohl aus der Ausgabe neuer Aktien als auch aus dem Verkauf bestehender Anteile (OFS) bestehen. Die genaue Aufteilung der Tranchen ist noch nicht bekannt. Razorpay reichte seine Unterlagen im Juni über ein vertrauliches Verfahren ein. Damit liegt das angestrebte Bewertungsziel deutlich unter dem Wert von 7,5 Milliarden US-Dollar, den das Unternehmen bei seiner letzten Finanzierungsrunde im Jahr 2021 erreichte.

Der Zahlungsdienstleister hat vor kurzem seinen Hauptsitz von den USA nach Indien verlagert. Trotz eines Umsatzanstiegs von 65 Prozent auf 3.783 Crore Rupien im letzten Geschäftsjahr verzeichnete das Unternehmen einen Verlust. Dieser ist primär auf einmalige Umstrukturierungskosten und Ausgaben im Zusammenhang mit Mitarbeiteraktienprogrammen zurückzuführen.

Mit dem Schritt an die Börse vollzieht das 2014 gegründete Unternehmen einen bedeutenden Wandel hin zu einer Struktur als börsennotierte Gesellschaft.

Originalquelle: inc42.com