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Immobilienmakler äußern Bedenken wegen geänderter Hochwasserzonen-Kartierung

Der Berufsverband der Immobilienmakler von Québec (QPAREB) äußerte Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen der geänderten Hochwasserzonen-Kartierung auf den Immobilienmarkt der Provinz.

3. Juni 2026
Immobilienmakler äußern Bedenken wegen geänderter Hochwasserzonen-Kartierung
Bild ist eine KI-generierte Illustration

Der Berufsverband der Immobilienmakler von Québec (QPAREB) hat eine Stellungnahme abgegeben, die potenzielle negative Auswirkungen der neu überarbeiteten Kartierung von Hochwasserzonen auf den Immobilienmarkt der Provinz hervorhebt. Der Verband äußerte seine Bedenken während einer öffentlichen Konsultation und schlug Maßnahmen zur Minderung der erwarteten Folgen vor.

Die aktualisierte Kartierung erweitert die als Überschwemmungsrisikogebiete geltenden Zonen erheblich und betrifft schätzungsweise 77.000 Immobilien, eine Zunahme von 55.000 im Vergleich zur früheren Einstufung. QPAREB prognostiziert, dass dies zu einem erheblichen Wertverlust von Immobilien in diesen Zonen führen wird, was sich potenziell auf die Steuereinnahmen der Gemeinden auswirken könnte. Der geschätzte Gesamtwert von Immobilien, die nun als überschwemmungsgefährdet eingestuft werden, liegt bei etwa 18,4 Milliarden US-Dollar.

Darüber hinaus wies der Verband darauf hin, dass Hausbesitzer in neu ausgewiesenen Hochwasserzonen möglicherweise erhebliche Schwierigkeiten beim Verkauf ihrer Immobilien haben könnten. Die Wahrnehmung eines Hochwasserrisikos, unabhängig von dessen Wahrscheinlichkeit, kann potenzielle Käufer abschrecken. QPAREB setzt sich für staatliche Unterstützung ein, um die von den geänderten Einstufungen betroffenen Hausbesitzer zu unterstützen.

"Wir loben die Regierung dafür, dass sie langfristige Lösungen zur Bekämpfung der realen Auswirkungen des Klimawandels sucht", sagte Nathalie Bégin, Vorsitzende des Ausschusses für Maklerpraxis von QPAREB. "Es ist jedoch entscheidend, dass Minderungs- und Unterstützungsmaßnahmen entwickelt werden, um Haushalte zu unterstützen, die von der neuen Kartierung betroffen sind, und um die Stabilität des Immobilienmarktes zu erhalten. Die Regierung kann weiterhin auf unsere volle Kooperation zählen."

QPAREB hat mehrere Maßnahmen empfohlen, darunter die Einrichtung von Finanzhilfeprogrammen für betroffene Hausbesitzer. Der Verband schlug auch vor, dass Finanzinstitute und Versicherer ihre Richtlinien in Bezug auf Hochwasserzonen öffentlich machen sollten. Darüber hinaus empfahlen sie ein "Resilienz-Zertifizierungssystem" zur Identifizierung von Immobilien, die für den Hochwasserschutz nachgerüstet wurden, sowie eine umfassende Kommunikationskampagne, um die betroffenen Personen über die neuen Vorschriften zu informieren.

Originalquelle: apciq.ca