Immobilienexperte warnt vor unterschätzten Überflutungsrisiken beim Hauskauf in Florida
Der Makler Alex MacWilliam IV rät Käufern in Florida, neben FEMA-Karten auch Geländehöhen und Versicherungskosten in die Kaufentscheidung einzubeziehen.

Die bloße Einsicht in FEMA-Überflutungskarten reicht bei einem Hauskauf in Florida oft nicht aus, um das tatsächliche Risiko einer Immobilie zu erfassen. Alex MacWilliam IV, Immobilienmakler aus Vero Beach, weist darauf hin, dass auch Zonen mit vermeintlich geringem Risiko durch örtliche Gegebenheiten wie mangelhafte Entwässerung oder Geländesenken gefährdet sein können.
Käufern wird empfohlen, Verkäufer gezielt nach früheren Wasserschäden zu befragen und, falls vorhanden, ein Höhenzertifikat der Immobilie einzufordern. Diese Informationen sind entscheidend, um das tatsächliche Gefährdungspotenzial besser einschätzen zu können, als es eine zonale Einstufung allein ermöglicht.
Da klassische Wohngebäudeversicherungen Schäden durch Hochwasser oft ausschließen, spielt die Kalkulation der zusätzlichen Versicherungsprämien eine zentrale Rolle für die Wirtschaftlichkeit eines Kaufs. MacWilliam betont, dass Interessenten Versicherungsangebote einholen sollten, bevor sie ein verbindliches Angebot abgeben, da insbesondere bei fremdfinanzierten Immobilien spezifische Auflagen der Kreditgeber anfallen können.