Registerdaten zeigen begrenzte Anfallskontrolle bei Lennox-Gastaut-Syndrom
Erste Daten des LGS-CORE-Registers belegen, dass lediglich 4 Prozent der dokumentierten Behandlungen zu einer vollständigen Anfallsfreiheit bei Lennox-Gastaut-Syndrom führten.

Die Lennox-Gastaut Syndrome (LGS) Foundation wird auf dem NORD-Gipfel für seltene Krankheiten, der vom 25. bis 27. Oktober in Washington, D.C. stattfindet, erste Ergebnisse aus ihrem LGS Collaborative Outcomes Registry (LGS-CORE) präsentieren.
Die vorläufige Datenanalyse unterstreicht die Herausforderungen in der Behandlung dieser komplexen Epilepsieform, da nur 4 Prozent der dokumentierten Therapieansätze eine komplette Anfallsfreiheit erreichten. Das LGS-CORE-Register dient als langfristige Datenbank zur Erfassung von Patientenergebnissen und der Wirksamkeit verschiedener Behandlungsstrategien.
Die Ergebnisse verdeutlichen die Therapieresistenz, die bei vielen Patienten mit Lennox-Gastaut-Syndrom gegenüber gängigen Antiepileptika auftritt. Durch die Aggregation von patientenzentrierten Daten möchte die Stiftung ein genaueres Bild über die Wirksamkeit bestehender Behandlungen zeichnen, um künftige klinische Forschungsansätze gezielter steuern zu können.