Reju erweitert Netzwerk für Textil-Regenerierung durch Partnerschaften mit sechs Werken
Das Unternehmen Reju arbeitet künftig mit sechs Textilherstellern in Europa und den USA zusammen, um recyceltes Polyester industriell zu verarbeiten.

Das auf die Textil-zu-Textil-Regenerierung spezialisierte Unternehmen Reju baut sein Produktionsnetzwerk aus. Durch die Zusammenarbeit mit sechs spezialisierten Werken soll die Integration von regeneriertem Polyester in die globale Lieferkette beschleunigt werden.
Zu den Partnern gehören A. Sampaio, RDD Textiles, Tintex Textiles, FOV Fabrics und Utenos in Europa sowie Swisstex Direct in den USA. Diese Fabriken decken unterschiedliche Bereiche wie Strickwaren, technische Gewebe und fortschrittliche Färbeverfahren ab. Laut Reju ist dieser Schritt notwendig, um das bei künftigen Regenerationszentren gewonnene Rohmaterial direkt in marktfähige Stoffe umzuwandeln.
CEO Patrik Frisk erklärte, dass die Zusammenarbeit darauf abziele, einen geschlossenen Kreislauf nicht nur theoretisch, sondern in der Praxis zu etablieren. Die Einbindung der Fabriken sei ein wesentlicher Bestandteil der Strategie, um den Bedarf von Markenpartnern zu decken, mit denen bereits Entwicklungsvereinbarungen bestehen.
Das Unternehmen hat in der Vergangenheit bereits finanzielle Unterstützung unter anderem durch die niederländische Regierung erhalten. Zudem plant Reju den Aufbau von Regenerationszentren im französischen Lacq und im US-amerikanischen Rochester, um die Skalierung der Produktion voranzutreiben.