René Sébenne, Schlüsselfigur bei Dassault Aviation, verstorben
René Sébenne, der die Dassault-Breguet-Fusion leitete und zur Flugzeugentwicklung beitrug, ist verstorben.

René Sébenne, ein langjähriger Führungskader des Flugzeugherstellers Dassault Aviation, ist am 10. April 2020 verstorben. Er spielte eine bedeutende Rolle in der Unternehmensgeschichte, insbesondere bei der Leitung der Dassault-Breguet-Fusion an der Seite von Xavier d’Iribarne.
Sébenne begann seine Karriere bei Dassault im Jahr 1949 im Konstruktionsbüro in Mérignac. Er arbeitete an zweisitzigen Nachtjägern, darunter die Mystère IV N, und koordinierte die Prototypenentwicklung bis zu den Testflügen. Er war auch an der Einführung der Serienproduktion der SMB2 und der Entwicklung der Mirage III beteiligt.
1970 wurde Sébenne mit der Leitung der Dassault-Breguet-Fusion betraut. In dieser Funktion beaufsichtigte er die Betriebe an den Standorten Vélizy und Saint-Cloud und definierte deren jeweilige Aufgaben neu. Er leitete auch die internationale industrielle Zusammenarbeit und die lizenzierte Endmontage des Alpha Jet in Ägypten.
Sébenne trat 1990 in den Ruhestand. Seine Karriere umspannte entscheidende Entwicklungs- und Produktionsphasen in der französischen Luftfahrtindustrie.