Erneuerbarer Überschuss, teurer Strom: Unternehmen strategisch gefordert
Deutschlands Stromsystem weist ein Paradoxon auf: Trotz erneuerbarer Energieüberschüsse bleiben die Strompreise für Unternehmen hoch, was besonders den Mittelstand vor Herausforderungen stellt.

Das deutsche Stromsystem steht vor einem Paradoxon: Während der Anteil erneuerbarer Energien stetig wächst, bleiben die Strompreise für Unternehmen hoch. Dies stellt insbesondere den Mittelstand vor wachsende Herausforderungen. Im Jahr 2023 war Deutschland zwar Nettoimporteur von Strom, doch die Abregelung von sauberem Strom überschritt 8 TWh – genug für rund 2,5 Millionen Haushalte im Jahr.
Die Ursachen liegen in einer Infrastruktur, die auf zentrale Kraftwerke ausgelegt ist, anstatt auf dezentrale Einspeiser mit hohem Flexibilitätsbedarf. Netzengpässe, fehlende Speicherlösungen und überforderte Regulierungen führen dazu, dass erneuerbare Energie oft nicht bedarfsgerecht eingesetzt werden kann oder gar nicht genutzt wird.
Die Folge sind steigende Netzentgelte, zunehmende Preisvolatilität und mangelnde Planungsicherheit für viele Unternehmen. Dies erfordert strategische Anpassungen in der Energieerzeugung und im Verbrauch.
encosa energy veranstaltet am 23. Juli 2025 ein Webinar, um diese Problematik zu beleuchten. Sebastian Becker, Geschäftsführer von encosa energy, wird aktuelle Entwicklungen, strukturelle Veränderungen und die Rolle von Flexibilität sowie neuen Technologien erörtern und Lösungsansätze für Unternehmen aufzeigen.