Möbelvermieter RentoMojo geht mit starken Zahlen an die Börse
Das indische Möbelvermietungsunternehmen RentoMojo verzeichnete ein starkes Interesse an seinem bevorstehenden Börsengang, was auf eine hohe Nachfrage auf Indiens wachsenden Kapitalmärkten hindeutet.

Das indische Unternehmen RentoMojo, das Möbel und Haushaltsgeräte vermietet, hat im Vorfeld seines bevorstehenden Börsengangs (IPO) erhebliches Investoreninteresse geweckt. Das Angebot des Unternehmens wurde mehr als 72 Mal überzeichnet, was auf eine starke Nachfrage auf den indischen Kapitalmärkten hindeutet.
Das Unternehmen verzeichnete eine robuste finanzielle Leistung. Der operative Umsatz stieg im Geschäftsjahr 2026 (GJ26) um 45,5 % auf 387 Crore Indische Rupien. Der Gewinn nach Steuern sprang um fast 142 % auf 104,3 Crore Indische Rupien, wobei dieser Betrag teilweise durch eine Steuerrückerstattung von 36,6 Crore Indischen Rupien erhöht wurde.
RentoMojo operiert nach einem Geschäftsmodell, das auf effiziente Anlagenverwertung ausgerichtet ist. Das Unternehmen kauft Möbel und Haushaltsgeräte, vermietet sie an Kunden und holt sie nach Ablauf der Mietzeit oder Kündigung des Dienstes zurück, renoviert sie und vermietet sie erneut. Zum 31. März 2026 verfügte RentoMojo über 8,51 Lakh aktive Mietartikel, von denen 83,34 % genutzt wurden.
Das Modell zielt darauf ab, einen "Schwungradeffekt" zu erzielen, der die Umsatzgenerierung aus jedem Vermögenswert über dessen Lebenszyklus maximiert. Dies umfasst die Kundengewinnung über E-Commerce, wiederkehrende Umsätze durch Abonnementmodelle und den Weiterverkauf von renovierten Vermögenswerten. Die Lieferkettenverwaltung, operativen Systeme und die technologische Ebene des Unternehmens sind integraler Bestandteil dieses integrierten Ansatzes.
Marktanalysten prognostizieren ein signifikantes Wachstum für den indischen Markt für Möbel- und Gerätevermietung in den kommenden Jahren. RentoMojo wird geschätzt, im GJ25 etwa 42–47 % des organisierten Marktanteils zu halten. Zu den wichtigsten zukünftigen Herausforderungen gehören die Verwaltung der Kosten für Logistik, Renovierung und die Beschaffung neuer Vermögenswerte, während diese gegen die Mieteinnahmen abgewogen werden müssen.