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Einzelhandel

RentoMojo erhält SEBI-Zulassung für Börsengang

Das Startup RentoMojo, das Möbel und Haushaltsgeräte vermietet, hat die Genehmigung der indischen Börsenaufsicht SEBI für seinen geplanten Börsengang (IPO) erhalten. Damit kann das Unternehmen mit dem Listing-Prozess fortfahren.

6. Juli 2026
RentoMojo erhält SEBI-Zulassung für Börsengang

RentoMojo, ein indisches Startup, das sich auf die Vermietung von Möbeln und Haushaltsgeräten spezialisiert hat, hat die regulatorische Genehmigung der indischen Börsenaufsicht SEBI (Securities and Exchange Board of India) für seinen geplanten Börsengang (IPO) erhalten. Die Aufsichtsbehörde hat heute ihr endgültiges Beobachtungsschreiben an das Unternehmen ausgestellt, was die Genehmigung für das Listing signalisiert.

Die Genehmigung erfolgt mehr als drei Monate, nachdem RentoMojo seine Entwurfsunterlagen für den IPO eingereicht hatte. Der geplante Börsengang umfasst eine Neuemission von Aktien im Wert von bis zu 150 Crore Rupien (ca. 18 Mio. USD) sowie ein Verkaufsangebot (OFS) von bis zu 2,84 Crore Aktien durch bestehende Aktionäre. Die Erlöse aus der Neuemission sollen für die Erweiterung der Offline-Präsenz von RentoMojo, den Aufbau neuer Lagerhäuser, die Rückzahlung bestimmter Kredite und für allgemeine Unternehmenszwecke verwendet werden.

RentoMojo wurde 2014 von Geetansh Bamania und Ajay Nain gegründet und bietet abonnementbasierte Mietdienste für Möbel, Haushaltsgeräte und Haushaltsgrundausstattung an. Ende September 2025 war das Unternehmen in 22 indischen Städten mit 21 Lagerhäusern tätig und verwaltete ein Portfolio von über 729.000 Produkten.

Das Unternehmen hat seine Finanzergebnisse vor dem Börsengang ebenfalls verbessert. In der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2026 meldete RentoMojo einen Gewinn nach Steuern (PAT) von 61,4 Crore Rupien (ca. 7,4 Mio. USD) bei einem Umsatz von 176,6 Crore Rupien (ca. 21,3 Mio. USD).

Die IPO-Pläne werden jedoch von einem Rechtsstreit mit dem Mitgründer Ajay Nain überschattet. Nain behauptet, er sei betrügerisch dazu verleitet worden, seinen Anteil im Jahr 2023 zu einem stark unterbewerteten Preis zu verkaufen, und versucht, den Börsengang zu blockieren, bis die Angelegenheit geklärt ist.

Originalquelle: inc42.com