Bericht: 90% der Führungskräfte sehen keine Produktivitätssteigerung durch KI – Unternehmen stellen entlassene Mitarbeiter wieder ein
Eine neue Studie zeigt, dass etwa 90% der Unternehmensleiter keine Verbesserung der Unternehmensproduktivität durch KI feststellen. Gleichzeitig stellen einige Unternehmen kürzlich entlassene Mitarbeiter wieder ein.

Ein neuer Bericht, der auf einer Umfrage der Federal Reserve Bank of Atlanta basiert, deutet darauf hin, dass etwa 90% der Unternehmensleiter keine Produktivitätssteigerung durch künstliche Intelligenz (KI) festgestellt haben. Dies geschieht inmitten einer Welle von Entlassungen in der Technologiebranche, wobei einige Unternehmen nun damit beginnen, zuvor entlassene Mitarbeiter wieder einzustellen.
Die Umfrage legt nahe, dass Faktoren wie die während der Pandemie eingeführten Fernarbeitsregelungen seit 2021 stärkere Treiber für Produktivitätssteigerungen waren als KI. Die zugrundeliegende Logik vieler Unternehmensentscheidungen im Zusammenhang mit KI war die Annahme, dass diese die Effizienz der Mitarbeiter steigern und so eine reduzierte Belegschaft ermöglichen würde.
Die Analyse von Daten börsennotierter US-Unternehmen über fünf Jahre ergab einen Zusammenhang zwischen einer Zunahme von Ankündigungen von KI-Investitionen und einem Anstieg KI-bedingter Entlassungen. Die Marktreaktion auf diese Strategien war jedoch oft gedämpft, mit durchschnittlichen Aktienrenditen nahe Null nach Ankündigungen von Entlassungen. Mehr als die Hälfte dieser Ereignisse führte zu negativen oder neutralen Marktreaktionen, was auf potenzielle versteckte Kosten hindeutet.
Die Studie untersuchte auch die Stimmung der Mitarbeiter durch die Analyse von Millionen von Online-Bewertungen. KI-bezogene Kommentare waren signifikant negativer als allgemeine Arbeitsplatzbewertungen. Zu den wichtigsten genannten Bedenken gehörten Risiken für die Arbeitsplatzsicherheit, unzureichende Schulungen und Skepsis hinsichtlich der tatsächlichen Effizienzvorteile von KI.
Inmitten der breiteren Entlassungswelle in der Technologiebranche, die Hunderttausende von Arbeitsplätzen gekostet hat, erleben einige Unternehmen einen "KI-Bumerang-Effekt". Sie stellen nun ehemalige Mitarbeiter wieder ein, da sie erkennen, dass bestimmte Positionen weiterhin erfahrenes Personal erfordern, auch wenn das Vertrauen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern angespannt sein mag.