Bericht: Milliarden weniger Erbschaft wegen Steuern und Schulden erwartet
Babyboomer werden voraussichtlich rund 36 Billionen Dollar an Vermögen an jüngere Generationen übertragen. Ein erheblicher Teil wird jedoch durch Steuern, Gebühren und Schulden reduziert.

Die Babyboomer-Generation, die derzeit beträchtlichen Reichtum besitzt, wird voraussichtlich deutlich weniger an Erben weitergeben als ursprünglich geschätzt. Ein Bericht von Visa Business and Economic Insights schätzt, dass in den nächsten zwei Jahrzehnten etwa 36 Billionen Dollar an die Generation X und Millennials weitergegeben werden.
Der Bericht hebt hervor, dass ein erheblicher Teil dieses Vermögens, geschätzt auf 8 Billionen Dollar, für Steuern, Gebühren und Spenden an wohltätige Organisationen aufgewendet wird. Darüber hinaus werden bestehende Schulden die Erbschaft voraussichtlich um über 4 Billionen Dollar schmälern. Viele ältere Hausbesitzer haben Hypotheken und andere Verbindlichkeiten im Rentenalter.
Letztendlich schätzt Visa, dass von den 36 Billionen Dollar, die übertragen werden, etwa 28 Billionen Dollar in Sparkonten und Investitionen, einschließlich Immobilien, fließen werden. Nur schätzungsweise 8 Billionen Dollar der geerbten Vermögenswerte werden voraussichtlich von den Empfängern ausgegeben.
Dieser Vermögenstransfer ist bemerkenswert, da die Babyboomer-Generation (geboren 1946-1964) zusammen mehr Vermögenswerte besitzt als die Generation X und Millennials, wobei ihr Gesamtvermögen auf mindestens 93 Billionen Dollar geschätzt wird.