Bericht: Finanzchefs fordern Nachweis von KI-Renditen
Eine neue Umfrage zeigt, dass Finanzteams den KI-Erfolg anhand von KPIs oder Feedback messen. Investitionen werden durch nachweisbare ROI und ERP-Integration angetrieben.

Eine neue Umfrage von Finance Labs unter mehr als 100 Finanzchefs und Führungskräften deutet auf eine Verlagerung der Nutzung künstlicher Intelligenz in Finanzabteilungen hin. Während die Beschleunigung der Automatisierung und Kostensenkungen früher im Fokus standen, liegt der Schwerpunkt nun auf der Messung von Genauigkeit, Compliance und nachweisbaren Renditen.
Finanzchefs stellen zunehmend kritische Fragen zum Einfluss von KI: Verbessert sie die Genauigkeit? Hilft sie bei der Einhaltung von Vorschriften? Kann die Kapitalrendite dem Vorstand nachgewiesen werden?
Die Umfrage ergab, dass 41,9 % der Finanzteams klar definierte Leistungskennzahlen (KPIs) zur Bewertung des KI-Erfolgs verwenden, während weitere 41,9 % auf das Feedback des Teams angewiesen sind. Ein kleinerer Prozentsatz, 8,6 %, hat keine definierten Metriken, und 7,6 % verfolgen nur die Akzeptanzraten, was auf unterschiedliche Reifegrade bei den Messmethoden hindeutet.
Investitionen in KI werden hauptsächlich durch nachgewiesene Kapitalrenditen (ROI) (54,3 %) und nahtlose Integration mit zentralen ERP-Systemen (Enterprise Resource Planning) (49,5 %) vorangetrieben. Finanzführungskräfte betonen, dass KI einen messbaren Wert demonstrieren und sich in vertrauenswürdige Systeme integrieren muss, um die Skalierung der Automatisierung zuversichtlich zu rechtfertigen.
Unter den Anwendungsfällen weckt die Echtzeit-Erkennung von Betrug und Anomalien (41 %) das größte Interesse, was die Priorität der Risikominderung unterstreicht. Weitere Schlüsselbereiche sind personalisierte Erkenntnisse für die Entscheidungsfindung und automatisierte Rechnungs-zu-Zahlungs-Prozesse.