Bericht identifiziert 30 europäische Industriestandorte für geothermische Wärmenutzung
Eine neue Analyse benennt 30 Regionen in Europa, in denen geothermische Energie fossile Brennstoffe ersetzen und den CO2-Ausstoß um 4,3 Millionen Tonnen jährlich senken könnte.

Eine technische Analyse hat 30 europäische Industriecluster identifiziert, die sich für die Umstellung auf geothermische Wärme eignen. Durch die Nutzung der Erdwärme könnten diese Regionen auf fossile Brennstoffe verzichten und ihre Betriebskosten um geschätzte 850 Millionen Euro pro Jahr senken.
Die Einbindung geothermischer Infrastruktur trägt zur langfristigen Energiesicherheit auf dem Kontinent bei. Die Untersuchung kommt zu dem Ergebnis, dass eine Umstellung dieser Industriestandorte auf erneuerbare thermische Energie den Ausstoß von 4,3 Millionen Tonnen Kohlendioxid pro Jahr vermeiden würde, was maßgeblich zur Erreichung der europäischen Klimaziele beiträgt.
Obwohl die Investitionskosten für geothermische Anlagen hoch bleiben, deuten die Ergebnisse darauf hin, dass die langfristigen Einsparungen bei Brennstoff- und CO2-Kosten diese 30 Standorte zu den wirtschaftlich vielversprechendsten Kandidaten machen. Industriepartner und Behörden prüfen derzeit die notwendigen Rahmenbedingungen für eine praktische Umsetzung.