📣 Senden Sie uns Ihre Pressemitteilung
Seite aktualisiert sich alle 15 Minuten
Technologie

Bericht: Iran nutzte Schwachstellen in Mobilfunknetzen zur Ortung von US-Militär

Irans Geheimdienst nutzte bekannte Schwachstellen im Signaling System 7 (SS7) und in der Werbetechnologie, um US-Militärpersonal im Nahen Osten zu lokalisieren, so ein Bericht.

14. Juli 2026
Bericht: Iran nutzte Schwachstellen in Mobilfunknetzen zur Ortung von US-Militär

Die iranische Regierung nutzte bekannte Schwachstellen in der globalen Telekommunikationsinfrastruktur, um Personal des US-Militärs im Vorfeld des Iran-Krieges sowie in dessen Anfangstagen zu lokalisieren. Laut The Financial Times nutzte der iranische Geheimdienst Signaling System 7 (SS7), ein Protokollpaket für 2G- und 3G-Netze, das seit langem das Rückgrat für die Verbindung von Mobilfunknetzen bildet, um Anrufe und Textnachrichten von Abonnenten weltweit zu leiten.

Geheimdienste haben SS7 seit langem missbraucht, um Mobiltelefone im Ausland zu verfolgen, eine Methode, die auch in dieser Kampagne angewendet wurde. Mit dieser Technik konnte Iran Berichten zufolge Einsatzkräfte des US-Militärs in Stützpunkten sowie Hotels im Irak, Bahrain und anderen Ländern des Nahen Ostens lokalisieren, was es dem Regime ermöglichte, diese ins Visier zu nehmen. Diese Angriffe führten zu mehreren Verletzten.

Zusätzlich zu SS7 nutzte Iran auch Werbetechnologien, die zur Auslieferung von personalisierter Werbung an Mobiltelefonnutzer dienen, eine weitere bekannte Überwachungstechnik, die auf alltäglichen Technologien basiert.

Forschungsergebnisse und anonyme Regierungsvertreter mit Kenntnis der Spionagekampagne deckten diese Enthüllungen auf. Die Ausnutzung von Schwachstellen unterstreicht die fortlaufenden Sicherheitsrisiken in der digitalen Infrastruktur und die ausgeklügelten Methoden von Geheimdienstoperationen.

Originalquelle: techcrunch.com