Bericht: Unterseekabel im Pazifik zunehmenden Sabotagegefahren ausgesetzt
Wachsende geopolitische Spannungen rücken die Verwundbarkeit der von US-Tech-Konzernen betriebenen digitalen Infrastruktur in den Fokus.

Unterseekabel, die von US-Unternehmen wie Google und Meta betrieben werden, sind laut einem von Ars Technica zitierten Bericht zunehmend von Sabotage bedroht. Die Analyse, welche im Auftrag der U.S.-China Economic and Security Review Commission erstellt wurde, verweist auf ungewöhnliche Aktivitäten chinesischer Forschungsschiffe in der Nähe kritischer Kabelverbindungen im Pazifik.
Während der Großteil aller Kabelschäden historisch auf Unfälle wie durch Anker oder Fischernetze zurückzuführen ist, warnen Experten nun vermehrt vor gezielten Eingriffen. Die Manipulation solcher Infrastruktur gilt als taktisches Mittel der sogenannten „Grauzonen-Kriegsführung“, bei der Staaten versuchen, den Gegner zu schwächen, ohne einen direkten militärischen Konflikt zu provozieren.
Die internationale Aufmerksamkeit für diese Sicherheitslücken wächst, da die Kabel das Rückgrat des globalen Internets bilden. Angesichts der strategischen Bedeutung des Datenverkehrs beobachten Regierungen und Betreiber die Entwicklungen zunehmend kritisch, um die Stabilität der weltweiten Kommunikation zu gewährleisten.