Bericht: Abwanderung von Kollegen beschleunigt Fluktuation in Immobilienmaklerfirmen
Eine Studie von Recruiting Insight für das dritte Quartal 2026 belegt, dass die Fluktuation bei Immobilienmaklern steigt, wenn Kollegen das Unternehmen verlassen.

Ein neuer Bericht von Recruiting Insight, der 109.176 Makler und ein jährliches Transaktionsvolumen von 688,6 Milliarden US-Dollar untersucht hat, identifiziert einen signifikanten Zusammenhang zwischen der Abwanderung von Kollegen und der Kündigungswahrscheinlichkeit verbleibender Mitarbeiter. Wenn Teammitglieder gehen, verdoppelt sich die Wahrscheinlichkeit, dass andere Makler dem Beispiel folgen, fast.
Diese Ergebnisse verdeutlichen die Fragilität der aktuellen Maklermodelle. Der Weggang von Personal löst innerhalb der Unternehmen einen Dominoeffekt aus, der die Bindung zur Firma untergräbt. Die Analyse legt nahe, dass Unternehmenskultur und Teamzusammenhalt für die Mitarbeiterbindung mittlerweile ebenso entscheidend sind wie reine Provisionsstrukturen.
Angesichts eines sich wandelnden Marktumfelds unterstreicht der Bericht die systemischen Risiken für Maklerunternehmen. Um derartige Abwanderungswellen abzumildern, müssen Firmen ihre Strategien möglicherweise verstärkt auf die Stabilität von Teams ausrichten, anstatt sich primär auf individuelle Leistungsmetriken zu verlassen.