Bericht: Trump unzufrieden mit RFK Jr. wegen Impfstoff- und Autismus-Behauptungen
The Wall Street Journal berichtet, dass Donald Trump Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. gegenüber frustriert ist, da dieser Impfempfehlungen nicht ausreichend in Frage stellt oder eine Verbindung zu Autismus beweist.

Donald Trump ist Berichten zufolge frustriert und enttäuscht von Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr., da dieser seiner Meinung nach nicht genug getan hat, um Impfempfehlungen zurückzufahren oder eine Verbindung zwischen Impfstoffen und Autismus zu belegen. Dies meldete The Wall Street Journal am Montag.
Mit Trump vertraute Personen teilten dem Journal mit, dass der Präsident von der widerlegten Behauptung besessen sei, dass Impfstoffe Autismus verursachen. Trump wolle angeblich ein Vermächtnis im Kampf gegen Autismus hinterlassen und sehe darin die Reduzierung von Kinderimpfungen als Weg zur Erreichung dieses Ziels.
Laut dem Bericht äußerte Trump seinen Unmut bereits im Mai und bezeichnete Kennedy als "verhindert" ("the yips"), was ihn daran hindere, seine leidenschaftliche Impfgegneragenda in einer hohen Gesundheitsposition umzusetzen. Im Juni soll sich Trump Berichten zufolge im Oval Office über Kennedy beschwert haben, dass dieser nicht genug tue.
Robert F. Kennedy Jr. ist seit langem ein bekannter Impfstoffkritiker. Seine Position als Gesundheitsminister unter Trump und die spezifischen Erwartungen des Präsidenten haben offenbar zu Spannungen geführt.