Reporter erstellte KI-Klone von Kollegen – die Ergebnisse waren bizarr
Ein Wired-Reporter versuchte, seine Arbeit durch die Erstellung von KI-Klonen seiner Redakteure zu verbessern. Das Projekt deckte die Grenzen der KI und unerwartete Ergebnisse auf.

Ein Reporter von Wired experimentierte mit der Erstellung von künstlicher Intelligenz (KI)-Klonen seiner Redakteure, um seine eigene Leistung zu verbessern und die Erwartungen seiner Kollegen besser zu verstehen. Das Ziel war, sich selbst in einem neuen Arbeitsumfeld zu einem idealen Kollegen zu formen.
Die KI-Modelle wurden unter Verwendung der Gemini-Plattform, dem bevorzugten KI-Tool von Condé Nast, entwickelt. Der erste Bot, genannt „Brian Bot“, war eine Kopie des Vorgesetzten des Reporters. Die KI versuchte, Brian Barretts digitale Fußabdrücke anhand seiner früheren Arbeiten und öffentlicher Informationen zu replizieren. Die Ergebnisse waren jedoch gemischt: Der Bot half bei der Auswahl von Schlagzeilen, bot aber schwache Artikelideen, und seine Antworten wurden als „passabel, aber nicht großartig“ beschrieben.
Das Projekt verdeutlichte die Grenzen der KI bei der Simulation menschlicher Interaktion und Kreativität. Brian Bots „Ja, und…“-Führungsstil und seine Versuche, Brian Barretts Sprechmuster nachzuahmen, wurden als unbeholfen und „unglaublich albern“ empfunden. Während die KI Informationen sammeln und Profile erstellen konnte, hatte sie Schwierigkeiten, menschliche Dynamiken und die Nuancen der Arbeit wirklich zu verstehen oder zu replizieren.
Das Experiment zeigte, dass KI zwar Werkzeuge zur Informationsbeschaffung und -analyse bieten kann, sie jedoch menschliches Verständnis und kreative Zusammenarbeit in einem beruflichen Umfeld nicht ersetzt.