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Republikanische Kandidaten reduzieren Trump-Präsenz in Wahlwerbung

Aktuelle Daten zeigen, dass republikanische Kongresskandidaten Donald Trump in ihrer Wahlwerbung zunehmend meiden, da sich der Wahltermin am 3. November nähert.

21. Oktober 2026
Republikanische Kandidaten reduzieren Trump-Präsenz in Wahlwerbung

Im Vorfeld der Wahlen am 3. November haben republikanische Kongresskandidaten den Verweis auf Präsident Donald Trump in ihrer Wahlwerbung massiv reduziert. Laut Daten von AdImpact entfielen zwischen dem 9. September und dem 17. Oktober weniger als 1 Prozent der TV-Werbeausgaben dieser Kandidaten auf den Präsidenten – ein signifikanter Rückgang gegenüber dem Beginn des Wahlzyklus, als noch über 70 Prozent der Ausstrahlungen Trump thematisierten.

Dieser strategische Kurswechsel korreliert mit den sinkenden Umfragewerten des Präsidenten, die laut einer Reuters/Ipsos-Umfrage bei etwa 31 Prozent liegen. Um Assoziationen mit dem unbeliebten Amtsinhaber zu vermeiden, haben Kandidaten landesweit damit begonnen, Bilder und Referenzen auf ihren Kampagnenseiten zu löschen.

Während Republikaner während der Vorwahlen noch aktiv mit der Unterstützung durch Trump warben, hat das aktuelle politische Klima zu einer Distanzierung geführt. Viele Kandidaten vermeiden gemeinsame Auftritte oder widersprechen öffentlich spezifischen Maßnahmen, etwa in der Einwanderungspolitik oder bei militärischen Auslandseinsätzen, um sich im Wahlkampf zu differenzieren.

Das Verhalten unterstreicht die Bemühungen innerhalb der Partei, den Wahlkampf von der niedrigen Popularität des Präsidenten in der entscheidenden Phase vor dem Wahltag abzugrenzen.

Originalquelle: fastcompany.com