📣 Senden Sie uns Ihre Pressemitteilung
Seite aktualisiert sich alle 15 Minuten
Professionelle Dienstleistungen

Forschung: Über die Hälfte der Einwohner Australiens und Neuseelands fühlt sich vonGemeinschaftsentscheidungen ausgeschlossen

Ein neuer Bericht von Open Point zeigt, dass fast die Hälfte der Einwohner Australiens und Neuseelands nie eingeladen wurde, an Entscheidungen teilzunehmen, die ihre Gemeinschaften betreffen. Diejenigen, die teilgenommen haben, bezweifeln dessen Wirkung.

21. Juli 2026
Forschung: Über die Hälfte der Einwohner Australiens und Neuseelands fühlt sich vonGemeinschaftsentscheidungen ausgeschlossen
Bild ist eine KI-generierte Illustration

Ein erheblicher Teil der Einwohner Australiens und Neuseelands (ANZ) misstraut den Organisationen, die für Gemeinschaftsentscheidungen verantwortlich sind, so eine neue Studie von Open Point. Der Bericht "State of Engagement Report 2026" zeigt, dass fast die Hälfte der ANZ-Einwohner nicht glaubt, dass Entscheidungsträger auf ihr Feedback hören oder darauf reagieren.

Der Bericht, der auf Umfragen unter 507 Engagement-Experten und 1004 Einwohnern basiert, hebt eine anhaltende Diskrepanz zwischen der Wahrnehmung von Organisationen bezüglich ihrer Engagement-Bemühungen und der Erfahrungsgemeinschaft hervor. Nur 30 % der Einwohner glauben, dass ihre Meinungen tatsächlich Ergebnisse beeinflussen, und nur 15 % werden darüber informiert, was nach ihrer Teilnahme geschieht. Satte 65 % vermuten, dass Entscheidungen bereits vor Beginn der Konsultationen getroffen werden.

Die Forscher deuten an, dass das Problem eher auf strukturelle Probleme als auf mangelnde Absicht zurückzuführen ist. Während Engagement-Experten sich für sinnvolle Beteiligung einsetzen, hinken die unterstützenden Systeme und Praktiken hinterher. Über die Hälfte der befragten Einwohner gab an, nie zur Mitgestaltung von Entscheidungen in ihren lokalen Gebieten eingeladen worden zu sein, und von denen, die teilnehmen, fühlen sich viele, dass Diskussionen von einer kleinen Gruppe dominiert werden.

Die Ergebnisse deuten auch auf eine infrastrukturelle Lücke hin, wobei nur 26 % der Organisationen zentrale Engagement-Plattformen nutzen. Diese Fragmentierung führt zu Projektverzögerungen, erhöhten Kosten und Problemen bei Genehmigungen. Der CEO von Open Point, John Moss, erklärte, dass Gemeinschaften teilnehmen wollen und Fachleute sinnvolles Engagement liefern wollen, aber die entscheidende Infrastruktur, um die beiden zu verbinden, fehlt oft.

Originalquelle: prnewswire.com