Forschung: Nabelschnurgewebe könnte Rückenschmerzen lindern
Eine neue Beobachtungsstudie mit 117 Patienten zeigt, dass Allotransplantate aus menschlichem Nabelschnurgewebe Schmerzen lindern und die Funktion bei Patienten im Brust- und Lendenwirbelbereich verbessern könnten.

Eine neue, in Biomedicines veröffentlichte Beobachtungsstudie analysierte Daten von 117 Patienten, die Allotransplantate aus kryokonserviertem menschlichem Nabelschnurgewebe für paraspinale Defekte im Brust- und Lendenwirbelbereich erhielten.
Die in 11 Kliniken durchgeführte Studie begleitete Patienten, die ein bis drei Anwendungen des Allotransplantats für durch Bildgebung bestätigte paraspinale Degenerationen erhielten. Von den Patienten berichtete Ergebnisse wurden mittels der Numeric Pain Rating Scale (NPRS) und des Western Ontario and McMaster Universities Arthritis Index (WOMAC) erfasst.
Die Autoren berichteten über Reduzierungen der durchschnittlichen NPRS- und WOMAC-Werte von den ersten bis zu den letzten Besuchen. Bei Patienten, die mehrere Anwendungen erhielten, wurden in mehreren Analysen statistisch signifikante Unterschiede festgestellt. Während des Studienzeitraums wurden keine unerwünschten Ereignisse oder Komplikationen beobachtet.
Die Studienautoren vermuten, dass die kollagenreiche extrazelluläre Matrix des Nabelschnurgewebes dem Bindegewebe der paraspinalen Region ähnelt, was die unterstützende Rolle des Allotransplantats für degeneriertes Gewebe erklären könnte.
Regenative Labs, ein von der FDA registriertes Unternehmen, das diese Allotransplantate herstellt, bezeichnet die Forschung als Beleg für sein Engagement für transparente Studien und die Förderung der regenerativen Medizin.