Forschung: Zugehörigkeitsgefühl am Arbeitsplatz reduziert Kündigungsabsichten erheblich
Neue SHRM-Forschung zeigt, dass Mitarbeiter, die mit ihrem Zugehörigkeitsgefühl unzufrieden sind, deutlich häufiger eine Kündigung in Erwägung ziehen.

Eine neue Studie der Society for Human Resource Management (SHRM) weist darauf hin, dass das Zugehörigkeitsgefühl eines Mitarbeiters ein entscheidender Faktor für die Mitarbeiterbindung ist. Die Forschung ergab, dass 61 Prozent der Mitarbeiter, die mit ihrem Zugehörigkeitsgefühl unzufrieden waren, im vergangenen Jahr ernsthaft eine Kündigung in Erwägung gezogen hatten. Demgegenüber standen nur 18 Prozent derjenigen, die mit ihrem Zugehörigkeitsgefühl zufrieden waren.
Die globale Umfrage, an der 15.896 Arbeitnehmer in 26 Ländern in den ersten drei Quartalen des Jahres 2026 teilnahmen, unterstreicht die Bedeutung des Arbeitsumfelds. Während Vergütung und Sozialleistungen weiterhin wichtige Entscheidungsfaktoren sind, legt die Forschung nahe, dass das Mitarbeitererlebnis ebenso viel Aufmerksamkeit verdient.
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Führungskräfte das Gefühl der Zugehörigkeit nicht ignorieren können. Es wirkt sich direkt auf die Mitarbeiterbindung und die allgemeine Arbeitszufriedenheit aus. Führungskräften wird geraten, proaktiv nach dem Zugehörigkeitsgefühl der Mitarbeiter und möglichen Verbesserungen zu fragen, um ein inklusiveres und ansprechenderes Umfeld zu fördern.
Die SHRM-Forschung hebt mehrere Schlüsselelemente für ein positives Mitarbeitererlebnis hervor: sinnvolle Arbeit, Anerkennung, Entwicklungsmöglichkeiten, respektvolle Arbeitsumgebungen und positive Beziehungen zu Vorgesetzten. Die Umsetzung dieser Faktoren in die tägliche Praxis kann dazu beitragen, einen Arbeitsplatz zu schaffen, an dem sich Mitarbeiter wertgeschätzt fühlen und dem Unternehmen eher treu bleiben.