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Technologie

Forscher behauptet Zugang zu Adalat AI-Infrastruktur und Code

Cybersicherheitsforscher Nisarga Adhikary behauptet, Schwachstellen in den Systemen von Adalat AI entdeckt zu haben, die den Zugriff auf die Datenbank, Infrastruktur und den privaten Quellcode des Unternehmens ermöglichten.

9. September 2026
Forscher behauptet Zugang zu Adalat AI-Infrastruktur und Code

Der Cybersicherheitsforscher Nisarga Adhikary hat behauptet, erhebliche Schwachstellen in den Systemen von Adalat AI, einem Startup mit staatlicher Unterstützung, entdeckt zu haben. Adhikary gibt an, dass diese Mängel ihm Zugang zur Datenbank, zu Speichersystemen, zur Produktionsinfrastruktur, zu Anmeldeinformationen und zum privaten Quellcode des Unternehmens ermöglicht hätten.

Anfänglich behauptete Adhikary auch, dass sensible Gerichtsdaten auf Produktionsservern in Japan verarbeitet würden. Die Gründer von Adalat AI stellten jedoch später klar, dass die von Adhikary abgerufenen Daten öffentlich zugängliche Forschungsdaten seien. Trotz dieser Klarstellung beharrte Adhikary auf seiner Aussage, dass die Bereitstellung, DevOps, Produktionsinfrastruktur und der Quellcode des Unternehmens kompromittiert worden seien.

In einer detaillierten Offenlegung an Adalat AI legte Adhikary dar, was er als "kritische Sicherheitsschwachstellen" bezeichnete. Dazu gehörten Berichten zufolge "vollständige Kompromittierung der Infrastruktur", "Zugriff auf die gesamte Datenbank/Speicher", durchgesickerte Live-Anmeldeinformationen, Kubernetes Cluster-Admin-Zugriff und Zugang zu über 90 internen privaten Quellcode-Repositorys.

Adhikarys Behauptungen haben zu Kritik an der Qualität von Startups geführt, die vom indischen Ministerium für Elektronik und Informationstechnologie (MeitY) gefördert werden, was auf eine Diskrepanz zwischen den öffentlichen Erklärungen des Unternehmens zur Datensouveränität und der zugänglichen Infrastruktur hindeutet. Die Gründer von Adalat AI sollen die Schwachstellen nach Angaben von Adhikary in gutem Glauben anerkannt und zugestimmt haben, bei deren Behebung zusammenzuarbeiten.

Das volle Ausmaß der Schwachstellen, ihre Dauer und ob andere Parteien Zugriff erlangt haben, sind öffentlich noch nicht bestätigt. Adalat AI hat bisher keine detaillierte öffentliche Erklärung zu dem Vorfall veröffentlicht.

Originalquelle: medianama.com