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Technologie

Forscher finden Weg, Zoom-Geräte über Bildschirmfreigabe zu kapern

Forscher haben Schwachstellen in der Videokonferenzplattform Zoom identifiziert. Die Ausnutzung dieser Fehler könnte es Angreifern ermöglichen, die Kontrolle über Geräte von Zielen während der Bildschirmfreigabe zu übernehmen, ohne Benutzerinteraktion.

12. August 2026
Forscher finden Weg, Zoom-Geräte über Bildschirmfreigabe zu kapern

Forscher des Cybersicherheitsunternehmens A Security haben neue Schwachstellen in der Videokonferenzplattform Zoom aufgedeckt. Die entdeckten Fehler könnten es Angreifern ermöglichen, die Kontrolle über die Geräte von Opfern während der Bildschirmfreigabe zu übernehmen, und zwar ohne jegliche Reaktion oder Benachrichtigung des Opfers.

Die Schwachstellen wurden Anfang Juni mithilfe öffentlich verfügbarer KI-Modelle entdeckt. Laut A Security waren weniger als 20 KI-Prompts erforderlich, um die Schwachstellen zu identifizieren und einen funktionierenden Exploit zu entwickeln. Zoom hat eine Sicherheitsmitteilung veröffentlicht, in der die bereits ausgerollten Korrekturen beschrieben werden. Die Fehler betrafen Geräte, auf denen alle unterstützten Betriebssysteme laufen, einschließlich Windows, macOS, Linux, iOS und Android.

"Was uns interessiert und was wir für gefährlich halten, ist die Demokratisierung dieser Fähigkeiten – die Eintrittsschwelle sinkt rapide", sagte Omer Gull, Mitbegründer von A Security. Er merkte an, dass das, was früher ein Team sechs Monate gekostet hätte, nun mit deutlich weniger Prompts erreicht werden kann.

Plattformen wie Zoom gelten aufgrund des Vertrauens, das Benutzer in sie setzen, als attraktive Ziele. Die einfache Ausnutzbarkeit dieser Schwachstellen gibt Anlass zu Bedenken hinsichtlich der Cybersicherheit, insbesondere angesichts der anhaltenden Verbreitung von Fernarbeit.

Originalquelle: arstechnica.com