Forscher identifizieren DNA-Schwachstellen bei Krebszellen
Wissenschaftler der NYU Langone Health haben bestimmte DNA-Regionen entdeckt, die Krebszellen für PARP-Hemmer anfälliger machen.

Ein Forschungsteam der NYU Langone Health und des Perlmutter Cancer Center hat spezifische DNA-Abschnitte isoliert, die bestimmen, wie Krebszellen auf eine Behandlung reagieren. Die Untersuchung zeigt, dass Schäden an bestimmten anfälligen Stellen des Genoms die Krebszellen wesentlich empfindlicher für sogenannte PARP-Hemmer machen, eine Medikamentengruppe, die die DNA-Reparatur in Tumorzellen unterbindet.
Durch den Einsatz moderner bildgebender Verfahren konnten die Forscher nachweisen, dass die Wirksamkeit der Therapie maßgeblich davon abhängt, an welcher Stelle im Genom ein Schaden auftritt. Dies erklärt, warum bestimmte Krebserkrankungen besser auf diese Medikamentenklasse ansprechen als andere.
Die Ergebnisse könnten die Auswahl von Therapien in der Onkologie präziser machen. Zukünftige klinische Ansätze sollen darauf ausgerichtet werden, diese genetischen Schwachstellen gezielter zu nutzen, um die Behandlungsergebnisse für Patienten zu optimieren.