Retogatein verzögert Typ-1-Diabetes-Beginn um über fünf Jahre
Diamyd Medicals Wirkstoffkandidat Retogatein hat den Beginn von Typ-1-Diabetes Stadium 3 bei einer genetisch definierten Untergruppe von Kindern um über fünf Jahre signifikant verzögert. Dies zeigen Langzeitdaten aus der DiAPREV-IT-Studie.

Diamyd Medicals Wirkstoffkandidat Retogatein hat eine signifikante Fähigkeit gezeigt, den Beginn von Typ-1-Diabetes zu verzögern. Zwei subkutane Injektionen von Retogatein verzögerten den Beginn von Typ-1-Diabetes Stadium 3 bei einer genetisch definierten Untergruppe von Kindern um über fünf Jahre, laut Langzeitdaten aus der randomisierten, placebokontrollierten DiAPREV-IT-Studie. Die Ergebnisse sind derzeit zur Veröffentlichung in der Fachzeitschrift Diabetologia in Druck.
Professor Helena Elding Larsson von der Universität Lund erklärte, dass die Ergebnisse Retogatein als potenzielle krankheitsmodifizierende Therapie für Kinder mit GAD-Antikörpern und mindestens einem weiteren Inselautoantikörper aus einer genetisch definierten Responder-Gruppe unterstützen. Die Studie wurde von Professor Helena Elding Larsson geleitet.
Diese Verzögerung des Diabetesbeginns könnte Patienten und Gesundheitssystemen entscheidende Zeit verschaffen, um sich auf das Krankheitsmanagement vorzubereiten und potenzielle langfristige Komplikationen zu mindern. Typ-1-Diabetes ist eine Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem des Körpers die insulinproduzierenden Betazellen in der Bauchspeicheldrüse angreift und zerstört.
Die Studienergebnisse werden voraussichtlich neue therapeutische Strategien für die Prävention und Behandlung von Typ-1-Diabetes ebnen.