Test: Mähroboter werden besser, sind aber nicht perfekt
Neue Mähroboter-Modelle bieten deutliche Fortschritte bei Navigation und Geländetauglichkeit, was den Aufwand für die Rasenpflege reduziert. Sie erfordern jedoch weiterhin Aufsicht.

Mähroboter haben einen Punkt erreicht, an dem sie den Aufwand für die Gartenpflege erheblich reduzieren können. Obwohl sie keine vollständig autonomen Maschinen sind, die keinerlei Aufsicht erfordern, können sie eine wesentliche Aufgabe ohne ständige menschliche Intervention bewältigen.
Jüngste Tests zeigen erhebliche Verbesserungen bei Navigation und Manövrierbarkeit von Mährobotern. Probleme wie Festfahren oder das Einfahren in Nachbargärten wurden deutlich reduziert. Diese Maschinen arbeiten, indem sie täglich Millimeter von Gras abschneiden, was zu einem konstant dichteren Rasen führt, ohne signifikante Lärmbelästigungen zu verursachen.
Zu den wichtigsten Verbesserungen gehören die netzwerkbasierte RTK-Positionierung (Real-Time Kinematic), Notfall-Navigationssysteme und ein verbesserter Allradantrieb für schwierigeres Gelände. Die RTK-Technologie nutzt satellitengestützte Positionsbestimmung und bodengestützte Referenzstationen für zentimetergenaue Genauigkeit. Neuere Modelle verwenden oft NetRTK, das Cloud-Konnektivität nutzt und vom Mähroboter eine Wi-Fi- oder 4G-Verbindung erfordert, wodurch die Installation einer privaten Basisstation entfällt.
Trotz der Fortschritte sind Mähroboter nicht fehlerfrei. Ihre Fähigkeit, Hindernisse wie Schläuche, Kabel und kleine Objekte zu erkennen, bleibt begrenzt, und sie können immer noch Rasenflächen oder andere Gegenstände beschädigen. Das Öffnen und Schließen von Toren erfordert weiterhin manuelles Eingreifen. Darüber hinaus werfen die hohen Kosten dieser Geräte und ihre Abhängigkeit von Cloud-Diensten Fragen hinsichtlich der langfristigen Zuverlässigkeit und der Betriebskosten auf.
Unter den getesteten Modellen stach der Segway Navimow X430 durch seine Fähigkeit hervor, anspruchsvolles Gelände zu bewältigen, ohne stecken zu bleiben. Sein Allradantrieb und die effektive Federung ermöglichten es ihm, unebene Oberflächen zu durchqueren und Hindernisse zu überwinden.