Reykjavík verschärft COVID-19-Beschränkungen nach neuen Infektionen
Reykjavík führt aufgrund neuer Cluster-Infektionen strengere COVID-19-Maßnahmen ein, darunter Schulschließungen und Einschränkungen für öffentliche Einrichtungen. Die neuen Vorschriften treten sofort in Kraft.

Reykjavík, Island – Die Stadt Reykjavík hat ab sofort, Mittwoch, dem 24. März 2021, verschärfte COVID-19-Beschränkungen angekündigt. Auslöser sind neue Cluster-Infektionen, die dem als hochansteckend geltenden britischen Stamm des Coronavirus zugeordnet wurden.
Grundschulen und Musikschulen werden geschlossen, während Kindergärten unter angepassten Vorschriften weiterbetrieben werden. Kinder, die vor 2015 geboren wurden, sind von diesen spezifischen Schließungen ausgenommen. Am Donnerstag, dem 25. März, bleiben die Kindergärten in Reykjavík bis Mittag geschlossen, um dem Personal die Organisation der Abläufe zu ermöglichen.
Mehrere öffentliche Einrichtungen und Kulturorte sind ebenfalls betroffen. Dazu gehören die Schließung von Schwimmbädern, des Geothermal Beach in Nauthólsvík, von Skigebieten und des Family Parks mit Zoo. Museen in Reykjavík bleiben geöffnet, jedoch mit einer Kapazitätsgrenze von 10 Besuchern. Alle geplanten Veranstaltungen, auch in Bibliotheken, sind abgesagt. Kontaktsportarten im Innen- und Außenbereich sind ebenfalls untersagt.
Die städtischen Sozialdienstzentren bleiben geöffnet, jedoch mit eingeschränktem Besucherzugang. Einwohner werden gebeten, Telefon und E-Mail für Termine zu nutzen, anstatt ohne Voranmeldung zu erscheinen. Seniorenzentren setzen ihre Dienstleistungen ohne Catering fort, Mahlzeitendienste nach Hause sind jedoch verfügbar. Andere städtische Abteilungen werden bestehende Notfallpläne und Einschränkungen einhalten, um die weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern.