RFK Jr. erwägt Umgestaltung von Impfempfehlungskategorien
US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. prüft Änderungen bei der Kategorisierung von Impfempfehlungen. Dies könnte Klassifizierungen für Impfstoffe verändern, die derzeit als "routinemäßig" oder "universell" gelten.

US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. prüft mögliche Änderungen bei der Kategorisierung und Beschreibung von Impfempfehlungen. Die Initiative könnte dazu führen, dass Impfstoffe, die derzeit als "routinemäßig" oder "universell" eingestuft werden, neue Bezeichnungen erhalten, die möglicherweise weniger definitiv klingen, wie z. B. "mit Einschränkung empfohlen" oder basierend auf "geteilter klinischer Entscheidungsfindung".
Obwohl noch keine neuen Regeln festgelegt wurden, legte Kennedy diese Möglichkeiten in einer "Request for Information" (RFI) dar, die am Freitag online und am Montag im Federal Register veröffentlicht wurde. Die RFI stellt Fragen zu den aktuellen Kategorien und bittet die Öffentlichkeit um Stellungnahmen zu Ideen für Änderungen oder Ersetzungen. Die Frist für Kommentare endet am 20. September.
Die Centers for Disease Control and Prevention (CDC) verwenden, geleitet vom Advisory Committee on Immunization Practices (ACIP), derzeit drei Kategorien für Impfempfehlungen: routinemäßig (für alle), risikobasiert (für bestimmte Hochrisikogruppen) und "geteilte klinische Entscheidungsfindung" (SCDM), eine flexible Empfehlung, die auf dem Urteilsvermögen von Patient und Arzt basiert.