Rheinmetall übernimmt niederländisches Startup REEQ zur Erweitertung des Fahrzeugportfolios
Der deutsche Technologiekonzern Rheinmetall hat das niederländische Startup REEQ übernommen. Die Akquisition erweitert das Portfolio des Konzerns um leichte Hybridfahrzeuge.

Der deutsche Technologiekonzern Rheinmetall hat das niederländische Startup REEQ übernommen und erweitert damit sein Fahrzeugportfolio um innovative leichte Hybridfahrzeuge. Die Transaktion erfolgte Anfang März 2024 durch die Rheinmetall Defence Nederland B.V., eine Tochtergesellschaft des Rheinmetall-Konzerns.
REEQ hat eine neue Generation von Mobilität entwickelt, die taktische Transportfähigkeiten mit einer mobilen Energiequelle (Mikrogrid) kombiniert und für den autonomen Betrieb vorbereitet ist. Die Technologie wurde in den Niederlanden entwickelt und wird dort auch produziert. Das aktuelle Portfolio von REEQ umfasst ein unbemanntes Bodenfahrzeug (UGV), einen Side-by-Side-Buggy und ein Quad, die alle über denselben vollelektrischen Antrieb verfügen.
Durch die Übernahme kann Rheinmetall den niederländischen und europäischen Markt für leichte taktische Mobilität, sowohl bemannt als auch unbemannt, in Kombination mit einer Mikrogrid-Lösung bedienen. Die industrielle Stärke von Rheinmetall und die Innovationskraft eines Startups ergänzen sich dabei. Innerhalb des Rheinmetall-Konzerns behält REEQ seinen Status als Startup im Entwicklungsbereich. Die Weiterentwicklung und Serienproduktion der Fahrzeuge wird ebenfalls in den Niederlanden stattfinden.
Mit dieser Akquisition reagiert Rheinmetall auf Forderungen niederländischer Politiker und Verteidigungsvertreter, mit industrieller Stärke zur Stärkung des operativen Nutzers und der Verteidigungsindustrie beizutragen. Die Entwicklung und Produktion in den Niederlanden stärkt zudem die strategische Autonomie und die Position der Niederlande im Bereich der militärischen Elektrifizierung und Autonomie in der internationalen Rüstungsindustrie. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.