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Technologie

Rheinmetall und Rheinbahn starten Pilotbetrieb für teleoperiertes Fahren

Rheinmetall und die Düsseldorfer Rheinbahn AG starten im Mai 2026 einen Pilotbetrieb für teleoperierte Shuttle-Fahrzeuge am Flughafen Düsseldorf.

3. Juni 2026
Rheinmetall und Rheinbahn starten Pilotbetrieb für teleoperiertes Fahren

Der Technologiekonzern Rheinmetall und die Düsseldorfer Rheinbahn AG starten im Mai 2026 einen gemeinsamen Pilotbetrieb für ein teleoperiertes Shuttle am Flughafen Düsseldorf. Das Projekt prüft die Fernsteuerung von Fahrzeugen als zentrale Technologie für einen flexiblen und wirtschaftlichen Einsatz von On-Demand-Shuttles im urbanen Raum.

Die Shuttle-Strecke führt vom Flughafen-Bahnhof und EUREF-Campus zum Flughafen-Terminal und zurück. Die Fahrzeuge werden aus einem Leitstand präzise gesteuert und kontinuierlich überwacht – ohne Fahrer im Fahrzeug. Während der Testphase begleitet ein „Safety Driver“ den Betrieb für zusätzliche Sicherheit.

Ziel des Pilotbetriebs ist es, die Technologie unter realen Verkehrsbedingungen weiterzuentwickeln und ihre Betriebssicherheit, Systemstabilität, Integration in bestehende Verkehrsstrukturen, Akzeptanz bei Fahrgästen sowie Wirtschaftlichkeit und Skalierbarkeit zu evaluieren. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen die Grundlage für einen möglichen späteren Einsatz im öffentlichen Verkehr sowie in der Logistik oder Landwirtschaft bilden.

Annette Grabbe, Vorständin der Rheinbahn, betont, dass technologische Optionen konsequent geprüft werden müssen, um die Verlässlichkeit des ÖPNV zu sichern. Sie erklärte: „Wir entscheiden auf Basis belastbarer Daten, ob und wie Teleoperation dauerhaft Teil unserer Betriebsstruktur wird.“ Der Mehrwert für Fahrgäste und ein stabilerer Betrieb stehen im Fokus.

Win Neidlinger, Geschäftsführer der MIRA GmbH, sieht in der teleoperierten Lösung einen wichtigen Beitrag zur Gestaltung eines zukunftsfähigen ÖPNV und zur Bewältigung des Personalmangels. Düsseldorfs Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller unterstrich die Bedeutung von Partnerschaften und der Schaffung von Rahmenbedingungen für solche Innovationsprojekte.

Originalquelle: rheinmetall.com