Rheinmetall investiert in Zalaegerszeg
Rheinmetall erweitert seine Entwicklungs- und Ingenieurskapazitäten am Standort Zalaegerszeg in Ungarn. Die staatliche Agentur für Investitionsförderung (HIPA) unterstützt das Projekt mit 1,4 Mio. Euro.

Der Rüstungskonzern Rheinmetall hat am 9. Oktober 2025 in Zalaegerszeg, Ungarn, eine bedeutende neue Investition angekündigt. Ziel ist der Ausbau lokaler Kapazitäten in der Entwicklung von Militärfahrzeugen, um die technologische Expertise des Unternehmens langfristig zu stärken.
Das Vorhaben wird von der ungarischen Agentur für Investitionsförderung (HIPA) mit 1,4 Millionen Euro finanziell unterstützt. Durch die Erweiterung sollen rund 80 neue Arbeitsplätze für hochqualifizierte Ingenieure am Standort Zalaegerszeg geschaffen werden.
Ein Schwerpunkt der Investition liegt auf der Weiterentwicklung moderner Fahrzeugsysteme wie des Schützenpanzers Lynx KF41 und des Kampfpanzers Panther KF51. Mit erweiterten Entwicklungs- und Testmöglichkeiten wird Zalaegerszeg eine noch wichtigere Rolle im globalen Netzwerk von Rheinmetall spielen.
"Gemeinsam mit unseren Partnern der globalen Rheinmetall Group und mit Unterstützung der HIPA werden wir unsere Kapazitäten und Fähigkeiten erheblich steigern", sagte Paul Walf, Geschäftsführer von Rheinmetall Hungary Zrt. "Dies wird es uns ermöglichen, Ungarns Beitrag zu den neuesten Entwicklungen in der Verteidigungstechnologie, insbesondere im Bereich Militärfahrzeuge, zu erhöhen."
An der Zeremonie nahm auch Ungarns Außen- und Handelsminister Péter Szíjjártó teil. Er bezeichnete die Investition als Meilenstein für die Modernisierung der ungarischen Rüstungsindustrie und betonte die Bedeutung internationaler Partnerschaften. Szíjjártó fügte hinzu, dass die Investition dem Ziel des Programms "Zrínyi 2026" diene, die Streitkräfte mit moderner, nach Möglichkeit im Inland geFertigter Ausrüstung auszustatten.