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Fertigung

RHEINMETALL: Deutsche Marine erhält viertes Einsatzgruppenversorgungs-Schiff

Bundesverteidigungsminister Pistorius hat die Beschaffung eines vierten Flotten-Aufklärungsschiffes veranlasst. Auf der Rheinmetall-Werft in Wolgast wurde der Kiel für das dritte Schiff vorzeitig gelegt.

9. Oktober 2026
RHEINMETALL: Deutsche Marine erhält viertes Einsatzgruppenversorgungs-Schiff

Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius hat die Weichen für die Beschaffung eines vierten Flotten-Aufklärungsschiffes für die Deutsche Marine gestellt. Dies geschah im Rahmen der Kiellegung des dritten Schiffes dieser Baureihe auf der Rheinmetall-Werft in Wolgast, die mehrere Monate vor dem Zeitplan erfolgte. Auf derselben Werft befindet sich auch das zweite Schiff im Bau.

Die neuen Flotten-Aufklärungsschiffe (Klasse 424) sind rund 130 Meter lang und sollen die Aufklärungsfähigkeiten der Bundeswehr zur Informationsgewinnung im maritimen Bereich stärken. Minister Pistorius zufolge werden die Schiffe mit hochentwickelter Sensortechnik ausgestattet, die eine effiziente Überwachung des elektromagnetischen Spektrums über Land, Luft und See ermöglicht. Die schrittweise Indienststellung ist ab 2029 geplant und soll die Einsatzbereitschaft für die kommenden Jahrzehnte sichern.

Die Fertigung der Schiffe erfolgt größtenteils in Wolgast. Die Endausrüstung, Inbetriebnahme und Erprobung werden auf der Hamburger Werft von Rheinmetall, Blohm+Voss, durchgeführt. Rheinmetall-CEO Armin Papperger betonte, dass die erfolgreiche und termingerechte Kiellegung die Leistungsfähigkeit des Teams und die gute Zusammenarbeit unterstreicht.

Die Beschaffung des vierten Schiffes ist eine Reaktion auf den Bedarf der Bundeswehr an verstärkten Aufklärungskapazitäten. Die Weichenstellung durch den Minister leitet nun das parlamentarische Genehmigungsverfahren für das vierte Schiff ein.

Originalquelle: rheinmetall.com