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Fertigung

Deutschland legt Kiel für drittes Aufklärungsschiff und plant viertes

Rheinmetall hat den Kiel für das dritte Aufklärungsschiff der Klasse 424 für die Bundeswehr Monate vor dem Zeitplan gelegt. Das Verteidigungsministerium hat zudem die Beschaffung eines vierten Schiffes eingeleitet.

16. September 2026
Deutschland legt Kiel für drittes Aufklärungsschiff und plant viertes

Rheinmetall hat am Standort Wolgast den Kiel für das dritte Flottenaufklärungsschiff der Klasse 424 für die Bundeswehr gelegt. Die Fertigstellung des Kiels erfolgte damit mehrere Monate vor dem geplanten Zeitplan. Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius hat parallel dazu den Prozess zur Beschaffung eines vierten baugleichen Schiffes eingeleitet.

Das angepasste Fähigkeitsprofil der Bundeswehr sieht vier Flottenaufklärungsschiffe vor, drei davon befinden sich derzeit im Bau. Die Beschaffung des vierten Schiffes bedarf noch der Zustimmung des Parlaments. Die rund 130 Meter langen Schiffe werden mit fortschrittlicher Sensortechnik zur Überwachung des elektromagnetischen Spektrums über Land, Luft und See ausgestattet und dienen als Aufklärungsplattformen für die Bundeswehr.

Die Indienststellung der Schiffe ist ab 2029 sukzessive geplant. Rheinmetall fertigt die Schiffe in Wolgast, die Endausrüstung, Inbetriebnahme und Erprobung erfolgen auf der Blohm+Voss Werft in Hamburg. Das Programm sieht eine enge Zusammenarbeit zwischen der Deutschen Marine und dem Cyber- und Informationsraum (CIR) vor.

Das vorzeitige Erreichen des Kimmlegung-Meilensteins unterstreicht die Leistungsfähigkeit des Schiffbauteams von Rheinmetall und die Vorteile einer engen Kooperation zwischen Planung, Technologie und den beteiligten Partnern. Die neuen Schiffe werden die maritimen Aufklärungsfähigkeiten Deutschlands maßgeblich stärken.

Originalquelle: news.europawire.eu