Rheinmetall treibt Fortschritt bei autonomen Militärkonvois voran
Rheinmetall übernimmt die Verantwortung für das Forschungsprojekt InterRoC VII, das auf Interoperabilität und Sicherheit autonomer Militärkonvois abzielt.

Der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall hat die volle Verantwortung für das Forschungsprojekt InterRoC VII (Interoperable Robotic Convoy VII) übernommen. Der Auftrag des Bundesamtes für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) stärkt die führende Rolle des Unternehmens bei der Entwicklung automatisierter militärischer Logistiksysteme.
Das Projekt konzentriert sich auf die sichere und autonome Zusammenarbeit verschiedener Fahrzeugplattformen unter realen militärischen Bedingungen. Ziel ist es, die Effizienz von Logistikkonvois zu steigern und Personalrisiken durch die Digitalisierung militärischer Mobilität zu reduzieren.
Rheinmetall nutzt für InterRoC VII die bewährte HX-Fahrzeugfamilie, ausgestattet mit dem modularen PATH-Sensorkit und dessen Systemen für den automatisierten Fahrbetrieb. Die offene Systemarchitektur ermöglicht die Integration zusätzlicher Sensoren und KI-basierter Funktionen.
Ein wichtiger technischer Fokus liegt auf der Fähigkeit, auch in Umgebungen ohne Satellitennavigation (GNSS-denied) sicher zu operieren. Dies gewährleistet die Zuverlässigkeit der Systeme selbst bei Ausfall oder Störung der Satellitenverbindung.
Die im Rahmen des Projekts entwickelten Technologien stellen sicher, dass die Fahrzeuge ihre Umgebung zuverlässig kartieren, ihre Position bestimmen und komplexe Konvoioperationen autonom durchführen können, selbst wenn die Satellitenortung unterbrochen ist.