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Fertigung

Rheinmetall leitet Konsortium zur Entwicklung neuer Panzergeneration

Ein Konsortium aus 51 Unternehmen und Institutionen aus 11 EU-Staaten plus Norwegen startet das MARTE-Projekt zur Entwicklung eines zukünftigen Hauptkampfpanzers. Die EU fördert das Projekt mit rund 20 Millionen Euro aus dem Europäischen Verteidigungsfonds.

21. Juni 2026
Rheinmetall leitet Konsortium zur Entwicklung neuer Panzergeneration

Der europäische Verteidigungssektor unternimmt mit dem Projekt MARTE (Main Armoured Tank of Europe) einen bedeutenden Schritt zur Stärkung der technologischen Autonomie. Ziel ist die Konzeption eines zukünftigen Hauptkampfpanzers (MBT), der den Anforderungen der teilnehmenden europäischen Staaten gerecht wird und aktuellen sowie zukünftigen Bedrohungsszenarien standhält.

Das Projekt wird von der MARTE ARGE GbR koordiniert, einem Joint Venture der KNDS Deutschland GmbH & Co.KG und der Rheinmetall Landsysteme GmbH. Die Europäische Kommission hat dem Vorhaben eine Zuwendung von rund 20 Millionen Euro aus dem Europäischen Verteidigungsfonds (EDF) bewilligt. Neben der EU-Förderung unterstützen auch 11 Verteidigungsministerien das Konsortium, das insgesamt 51 rechtliche Einheiten aus 11 EU-Mitgliedstaaten sowie Norwegen umfasst.

MARTE zielt darauf ab, durch die Integration innovativer und disruptiver Technologien ein robustes Verteidigungssystem zu entwickeln. Dies berücksichtigt die sich wandelnden Herausforderungen moderner Kriegsführung und die Lehren aus aktuellen Konflikten. Das Projekt unterstreicht das Bestreben nach größerer strategischer Autonomie im europäischen Verteidigungsbereich.

Das Konsortium setzt sich aus führenden Industrieunternehmen, Forschungseinrichtungen und KMU zusammen. Ein Kernteam von fünf Großunternehmen – KNDS Deutschland, Rheinmetall Landsysteme, Leonardo SPA (Italien), Indra Sistemas SA (Spanien) und SAAB AB (Schweden) – verantwortet jeweils eines der fünf technischen Arbeitspakete, ergänzt durch die Expertise der übrigen 51 Partner.

Originalquelle: rheinmetall.com