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Fertigung

Bundeswehr bestellt weitere 50.000 Sprechsätze mit Gehörschutzfunktion

Rheinmetall liefert weitere 50.000 Sprechsätze mit Gehörschutzfunktion an die Bundeswehr. Der Auftragswert beläuft sich auf über 130 Millionen Euro.

12. Juni 2026
Bundeswehr bestellt weitere 50.000 Sprechsätze mit Gehörschutzfunktion

Die Bundeswehr hat Rheinmetall mit der Lieferung weiterer 50.000 Sprechsätze mit Gehörschutzfunktion (SmG) beauftragt. Der Auftragswert liegt bei über 130 Millionen Euro netto und wurde im Dezember 2025 als drittes Lieferlos aus einem bestehenden Rahmenvertrag abgerufen.

Der Rahmenvertrag, der im April 2024 geschlossen wurde, sieht die Lieferung von bis zu 191.000 SmG-Sätzen über eine Laufzeit von sieben Jahren vor, mit einem möglichen Gesamtvolumen von rund 400 Millionen Euro netto. Die beiden ersten, aus Sondervermögen finanzierten Lose im Wert von etwa 150 Millionen Euro netto, umfassten neben den Sprechsätzen auch weitere Bestandteile wie Anschlusskabel und werden Ende 2025 vollständig ausgeliefert sein.

Die Sprechsätze mit Gehörschutzfunktion sind ein wesentlicher Bestandteil der persönlichen Ausrüstung von Soldaten. Sie kombinieren aktiven Gehörschutz, der schädliche Impulsgeräusche dämpft und leise Geräusche verstärkt, mit einer Kommunikationsfunktion über ein integriertes Mikrofon. Das System ermöglicht den Sprechfunkverkehr und lässt sich über verschiedene Tasten und Kabelsätze mit unterschiedlichen Funkgeräten und Bordsprechanlagen verbinden. Rheinmetall setzt für dieses Projekt auf die Komponenten von 3M Peltor (Gehörschutz-Headset) und CEOTRONICS AG (PTT-Module).

Mit diesem Abruf untermauert Rheinmetall seine Rolle als Ausrüster der Bundeswehr. Das Unternehmen ist unter anderem Generalunternehmer für das Soldatensystem "Infanterist der Zukunft – Erweitertes System" und vermarktet international das Soldatensystem Gladius.

Originalquelle: rheinmetall.com