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Fertigung

Rheinmetall verkauft Zivilsparte an AEQUITA für 350 Millionen Euro

Rheinmetall hat den Verkauf seiner ehemaligen zivilen Power Systems-Division an den Industriekonzern AEQUITA für 350 Millionen Euro abgeschlossen. Die Transaktion, die voraussichtlich im vierten Quartal 2026 abgeschlossen wird, markiert eine strategische Neuausrichtung auf das Rüstungsgeschäft.

27. September 2026
Rheinmetall verkauft Zivilsparte an AEQUITA für 350 Millionen Euro

Die Rheinmetall AG hat den Verkauf ihrer früheren zivilen Sparte Power Systems an die Münchener Industrieholding AEQUITA unterzeichnet. Der Kaufpreis für 100 % der Anteile beträgt 350 Millionen Euro, vorbehaltlich marktüblicher Anpassungsmechanismen bis zum Closing. Die Transaktion wird für das vierte Quartal 2026 erwartet und steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung relevanter Aufsichtsbehörden.

Dieser Schritt ist ein Meilenstein in der strategischen Neuausrichtung von Rheinmetall, das sich verstärkt auf das schnell wachsende Rüstungsgeschäft konzentriert. Das Unternehmen erweitert zudem sein Technologieportfolio in den Bereichen Luft-, See- und Raumfahrt und priorisiert Geschäfte mit militärischen Kunden und Sicherheitsbehörden.

Die Power Systems-Division, die 2025 einen Umsatz von rund 2 Milliarden Euro erzielte, wird seit der Berichterstattung für das vierte Quartal 2025 als "nicht fortgeführte Geschäftstätigkeit" eingestuft. Ausgenommen vom Verkauf sind die deutschen Standorte der KS Huayu AluTech GmbH, die Beteiligung an der Dermalog SensorTec GmbH sowie das Werk in Abadiano, Spanien.

AEQUITA beabsichtigt, alle rund 6.250 Mitarbeiter der betroffenen Division weltweit zu übernehmen. Die Sparte wird unter den bekannten Marken wie Pierburg und Kolbenschmidt als eigenständige Einheit weitergeführt. Rheinmetall-CEO Armin Papperger betonte, dass AEQUITA ein ausgezeichneter Käufer sei, der die langfristige Entwicklung des Geschäfts sichern werde.

Originalquelle: rheinmetall.com