Rheinmetall zeigt kampferprobte und zertifizierte UAVs auf der DSEI
Der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall präsentiert auf der Rüstungsmesse DSEI in London sein Portfolio an unbemannten Fluggeräten (UAVs). Das Unternehmen verweist auf über 20 Jahre Erfahrung bei der Entwicklung seiner einsatzbereiten Drohnensysteme.

Der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall stellt auf der Rüstungsmesse DSEI in London sein Portfolio an unbemannten Fluggeräten (UAVs) vor. Das Unternehmen betont, dass seine Produktpalette auf über 20 Jahre enger Zusammenarbeit mit dem deutschen Verteidigungsministerium und Erkenntnissen aus aktuellen Konflikten basiert.
Das präsentierte Angebot umfasst kleine UAVs (bis 25 kg) für Aufklärungs- oder Angriffsmissionen, die einzeln oder im Schwarm operieren können. Diese können als Mehrzweckdrohnen oder als sogenannte „Kamikaze-Drohnen“ eingesetzt werden. Rheinmetall bietet zudem Zieldrohnen für die realistische Luftverteidigungsausbildung und Abfangjäger für die Abwehr von Drohnen an.
Die Mittelstreckendrohne LUNA NG steht kurz vor der Endzertifizierung, Auslieferungen an das deutsche Verteidigungsministerium werden erwartet. Diese Drohne ist für Aufklärungs-, Überwachungs- und Erkundungsmissionen (ISR) konzipiert und kann durch die Integration von Lenkbomben oder schwebender Munition „Sensor-to-Shooter“-Fähigkeiten umsetzen, was eine Echtzeit-Zielbekämpfung ermöglicht.
Rheinmetall hebt die Integration von künstlicher Intelligenz (KI) in seine Systeme hervor, die Schwarmfähigkeiten und eine nahtlose Integration in bestehende militärische Doktrinen ermöglicht. Das Unternehmen gibt an, dass seine robuste Lieferkette eine schnelle Skalierbarkeit der Produktion zur Gewährleistung der Lufthoheit sicherstellt.
Darüber hinaus kooperiert Rheinmetall mit UVision, um die HERO-Serie präziser schwebender Munitionssysteme für europäische Kunden anzubieten. In Zusammenarbeit mit Anduril Industries entwickelt und fertigt das Unternehmen auch die Barracuda-Familie großer autonomer Fluggeräte (AAVs) für die europäische Verteidigung, die für die Massenproduktion und flexible Einsätze ausgelegt sind.