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Verbraucher

Rheinmetall präsentiert Skyranger-Flugabwehrsystem auf der ILA

Der Technologiekonzern Rheinmetall stellt sein mobiles Flugabwehrsystem Skyranger auf der ILA Berlin 2026 aus. Das System verzeichnet aktuell eine wachsende Nachfrage in Europa.

11. Juni 2026
Rheinmetall präsentiert Skyranger-Flugabwehrsystem auf der ILA

Der Düsseldorfer Technologiekonzern Rheinmetall präsentiert vom 10. bis 14. Juni 2026 auf der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) am Berlin ExpoCenter Airport sein mobiles Flugabwehrsystem Skyranger. Das Unternehmen unterstreicht damit seine Rolle als Systempartner für Streitkräfte im Bereich der Luftverteidigung.

Die Bedeutung der bodengebundenen Luftverteidigung hat in Europa zugenommen, insbesondere vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine. Mehrere NATO- und EU-Mitglieder, darunter Deutschland, haben sich für das Skyranger 30-System von Rheinmetall entschieden. Dieses System kombiniert Mobilität, Schutz, Flexibilität und Präzision zur Abwehr aktueller und zukünftiger Bedrohungen im Nahbereich.

Auf der ILA wird der Skyranger 30-Turm auf einem 8x8 Boxer-Radpanzer gezeigt, integriert mit der Lenkflugkörper-Lösung DefendAir von MBDA. Rheinmetall reagiert damit auf eine globale Nachfrage nach mobiler Kurzstrecken-Luftverteidigung, insbesondere gegen Drohnen und Loitering Munitions.

Das System verfügt über eine 30mm KCE-Revolverkanone mit einer effektiven Reichweite von bis zu 3.000 Metern und kann programmierbare Airburst-Munition zur Bekämpfung von Kleinstdrohnen einsetzen. Die modulare Bauweise erlaubt die Integration von Kurzstrecken-Flugabwehrraketen (SHORAD) und die Sensorik ermöglicht eine 360-Grad-Aufklärung für autonomen oder vernetzten Betrieb.

Der Skyranger etabliert sich als europäischer Standard und ist Teil der European Sky Shield Initiative. Deutschland, Österreich, die Niederlande und Rumänien haben das System in verschiedenen Konfigurationen bestellt. Dänemark plant ebenfalls eine Beschaffung, und das System ist für die ukrainischen Streitkräfte vorgesehen. Rheinmetall baut seine Produktionskapazitäten aus, um der steigenden globalen Nachfrage gerecht zu werden.

Originalquelle: rheinmetall.com