Rheinmetall unterstützt Ukraine mit Munition und Fahrzeugen
Der deutsche Technologiekonzern Rheinmetall ist ein wichtiger Partner für die ukrainische Verteidigung und liefert Munition, Luftverteidigungssysteme und Kampfpanzer.

Der deutsche Technologiekonzern Rheinmetall hat sich seit Beginn des russischen Angriffskriegs als wichtiger Industriepartner für die Ukraine etabliert und leistet umfassende Unterstützung. Das Unternehmen liefert insbesondere Groß- und Mittelkalibermunition, moderne Flugabwehrsysteme und Kampfpanzer.
Rheinmetall hat Hunderttausende von 155-mm-Artilleriegeschossen an die Ukraine geliefert, wobei die Produktion auch in einem neuen Werk in Niedersachsen stattfindet. Darüber hinaus wurden Hunderttausende von 35-mm-Munitionsätzen für die Flugabwehrpanzer "Gepard" sowie 120-mm-Kampfpanzermunition und Mörsergranaten geliefert. Die Gesamtzahl der seit Beginn der Invasion gelieferten Munitionseinheiten übersteigt mehrere Millionen.
Im Bereich der Kampffahrzeuge hat Rheinmetall der Ukraine eine dreistellige Anzahl von Marder 1A3 Schützenpanzern sowie moderne Lynx-Fahrzeuge zur Verfügung gestellt. Auch Leopard 1A5 und Leopard 2A4 Kampfpanzer wurden in mehreren Tranchen geliefert. Diese Lieferungen werden durch Wartungsverträge und Ringtauschgeschäfte mit europäischen Partnern ergänzt.
Das Unternehmen hat seine Präsenz in der Ukraine durch die Gründung des Joint Ventures Rheinmetall Ukrainian Defense Industry LLC im Oktober 2023 verstärkt. Seit Juni 2024 werden im Rahmen dieses Joint Ventures Kampffahrzeuge in der Westukraine repariert und instand gehalten. Rheinmetall liefert zudem strategisch wichtige Satellitenaufklärungsdaten und mobile medizinische Einrichtungen.
Die Unterstützung von Rheinmetall umfasst auch fortschrittliche Luftverteidigungssysteme, einschließlich Mittelkalibermunition für die Skynex- und Skyranger-Systeme.