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Technologie

Rheinmetall erprobt vernetzte unbemannte Systeme zum Hafenschutz

Rheinmetall AG nimmt an der REPMUS26-Übung in Portugal teil, um vernetzte unbemannte Systeme zum Schutz von Häfen und kritischer Infrastruktur zu erproben. Ziel ist die Verbesserung der NATO-Interoperabilität.

27. September 2026
Rheinmetall erprobt vernetzte unbemannte Systeme zum Hafenschutz

Die Rheinmetall AG beteiligt sich an der multinationalen Erprobungsübung REPMUS26 in Portugal, bei der vernetzte unbemannte Systeme zum Schutz von Häfen und kritischer maritimer Infrastruktur getestet werden. Ziel ist die Weiterentwicklung und Demonstration der Interoperabilität zwischen verschiedenen Systemen und Nationen.

Bei der bis zum 25. September laufenden Übung demonstriert Rheinmetall, wie Sensordaten von verschiedenen Herstellern nahtlos zu einem umfassenden Lagebild zusammengeführt werden können. Die verwendete 'Battlesuite Middleware' ermöglicht die Integration verschiedener unbemannter Unterwasser- und Überwassersysteme und schafft eine einheitliche Benutzeroberfläche zur Steuerung.

Ein zentrales Element des Rheinmetall-Beitrags ist ein containerisiertes, verlegbares System, das während der Übung als mobile Einsatzleitstelle für die Deutsche Marine dient. Dieses Setup ermöglicht die Steuerung mehrerer unterschiedlicher unbemannter Plattformen, was die Zusammenarbeit innerhalb der NATO stärkt.

Gregor Mannherz, Leiter der Rheinmetall-Delegation, betonte die Bedeutung der Übung für die Erprobung von Prototypen unter realistischen Bedingungen. Die enge Zusammenarbeit mit operativen Experten der Marine und Behörden ermögliche eine effizientere Produktgestaltung und beschleunige die Entwicklung.

Rheinmetalls Engagement bei REPMUS26 unterstreicht seine Rolle als Systemintegrator für maritime Lösungen und trägt zur Stärkung der Verteidigungsfähigkeiten von NATO-Partnern sowie zur Sicherung globaler Seewege bei.

Originalquelle: rheinmetall.com