Rheinmetall modernisiert F123-Fregatte der Deutschen Marine
Rheinmetall hat einen Auftrag zur Modernisierung der Fregatte BAYERN der Klasse 123 erhalten. Der Auftragswert liegt im mittleren dreistelligen Millionenbereich und soll die Einsatzfähigkeit bis mindestens 2035 sicherstellen.

Rheinmetall hat zum Ende des zweiten Quartals 2026 den Auftrag zur Modernisierung der 143 Meter langen Fregatte BAYERN der Deutschen Marine erhalten. Das Vorhaben zielt darauf ab, die Einsatzfähigkeit der 1996 in Dienst gestellten Einheit bis mindestens 2035 zu gewährleisten und ihr Fähigkeitsprofil an aktuelle Anforderungen anzupassen.
Die Modernisierung wird auf der zu Rheinmetall gehörenden Neuen JadeWerft in Wilhelmshaven durchgeführt und soll bis 2029 abgeschlossen sein. Der Auftragswert bewegt sich im mittleren dreistelligen Millionen-Euro-Bereich. Im Rahmen der Nutzungsdauerverlängerung werden zentrale Systeme der Fregatte umfassend erneuert.
Dazu gehören insbesondere die Erneuerung des Führungs- und Waffeneinsatzsystems (FüWES), die Überholung schiffstechnischer Anlagen und die Modernisierung der Radar-Sensorik. Zudem werden Antriebs- und Vortriebsanlagen überholt und wesentliche Systeme zur U-Boot-Abwehr nachgerüstet.
Der Auftrag unterstreicht die Bedeutung des Servicegeschäfts als strategisches Feld für Rheinmetalls Division Naval Systems. Langfristige Instandhaltung und Lebenszyklusbetreuung sind wesentliche Bestandteile des Leistungsportfolios und sichern die Einsatzbereitschaft komplexer Marinesysteme über Jahrzehnte.