Rheinmetall liefert 69 Schakal-Schützenpanzer an Deutschland und die Niederlande
Die europäische Rüstungsorganisation OCCAR hat 69 weitere Schakal-Radschützenpanzer für die Bundeswehr und die niederländischen Streitkräfte bestellt.

Rheinmetall hat über das Joint Venture Artec GmbH einen weiteren Auftrag zur Lieferung von Schakal-Radschützenpanzern erhalten. Das Volumen umfasst 35 Fahrzeuge für die Bundeswehr und 34 für die niederländischen Streitkräfte. Der Auftragswert liegt im mittleren dreistelligen Millionen-Euro-Bereich, wobei die Auslieferung der Fahrzeuge für den Zeitraum zwischen Mai 2032 und November 2033 geplant ist.
Der Schakal kombiniert das Chassis des Boxer-Transportpanzers mit dem Turm des Puma-Schützenpanzers. Mit dieser Konfiguration zielt das System auf eine Kombination aus Mobilität, Schutz und Feuerkraft ab. Zur Bewaffnung gehören die von Rheinmetall produzierte MK 30-2/ABM-Maschinenkanone sowie das MELLS-Panzerabwehrlenkwaffensystem. Das Fahrzeug soll besonders für die Anforderungen mittlerer Kräfte in dynamischen Gefechtssituationen geeignet sein.
Die aktuelle Bestellung resultiert aus der Ausübung von Optionen aus dem ursprünglichen Hauptvertrag vom Oktober 2025, der zunächst 222 Fahrzeuge umfasste. Durch den neuen Abruf erhöht sich die Gesamtzahl der bestellten Systeme auf 291. Das Projekt gilt als Beispiel für die deutsch-niederländische Rüstungskooperation im Rahmen der Organisation OCCAR.