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Fertigung

Rheinmetall liefert weitere Kommunikationsheadsets für Bundeswehr im Wert von über 130 Mio. €

Die Bundeswehr hat bei Rheinmetall eine weitere Charge von Kommunikationsheadsets mit Gehörschutzfunktion bestellt. Der Auftragswert übersteigt 130 Millionen Euro.

11. Juni 2026
Rheinmetall liefert weitere Kommunikationsheadsets für Bundeswehr im Wert von über 130 Mio. €

Die Bundeswehr hat Rheinmetall mit der Lieferung einer weiteren Charge von Kommunikationsheadsets mit Gehörschutzfunktion beauftragt. Der im Dezember 2025 abgerufene Auftrag ist die dritte Teillieferung aus einem im April 2024 geschlossenen Rahmenvertrag. Insgesamt sollen 50.000 Stück der „Sprechsätze mit Gehörschutzfunktion“ (SmG) sowie weiteres Zubehör geliefert werden. Der Auftragswert liegt bei über 130 Millionen Euro netto.

Der Rahmenvertrag sieht die Lieferung von bis zu 191.000 SmG-Sätzen über eine Laufzeit von sieben Jahren vor, mit einem möglichen Gesamtvolumen von rund 400 Millionen Euro netto. Nach Vorgaben des Deutschen Bundestags waren ursprünglich nur 60.000 Systeme für die Jahre 2024 und 2025 bestellt worden. Diese ersten beiden Lieferlose, mit einem Nettoauftragswert von ca. 150 Millionen Euro, beinhalten auch zusätzliche Komponenten wie Anschlusskabel und werden bis Ende 2025 vollständig ausgeliefert.

Der SmG-Satz ist ein Kernbestandteil der individuellen Ausrüstung von Soldaten. Die Einheit verfügt über aktive Gehörschützer, die schädlichen Impulslärm dämpfen und gleichzeitig leise Geräusche verstärken können. Das System ermöglicht die Sprachkommunikation durch Anschluss an verschiedene Funkgeräte. Rheinmetall fertigt die Systeme in Zusammenarbeit mit den Zulieferern 3M Peltor und CEOTRONICS AG. Die Headsets sind mit den neuen Gefechtshelmen von Rheinmetall sowie mit anderen vom deutschen Militär genutzten Helmartypen kompatibel.

Dieser jüngste Auftrag unterstreicht Rheinmetalls Position als Ausrüstungslieferant für Soldaten. Das Unternehmen ist Hauptauftragnehmer für das „Future Soldier System – Advanced System“ der Bundeswehr und bietet seine Gladius-Soldatensysteme auch international an.

Originalquelle: rheinmetall.com