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Fertigung

Rheinmetall präsentiert FV-014 Loitering Munition System auf der Eurosatory 2026

Rheinmetall stellt sein FV-014 Loitering Munition System auf der Eurosatory 2026 vor, das Aufklärungs- und Angriffsfähigkeiten kombiniert. Das in der EU entwickelte System hat eine bedeutende Rahmenvereinbarung mit der Bundeswehr unterzeichnet.

16. Juni 2026
Rheinmetall präsentiert FV-014 Loitering Munition System auf der Eurosatory 2026

Düsseldorf – Der Rüstungskonzern Rheinmetall präsentiert auf der Eurosatory 2026 in Paris sein neues FV-014 Loitering Munition System. Das System wurde entwickelt, um Aufklärungs- und Angriffsfunktionen zu vereinen und die Lücke zwischen Drohnenaufklärung und Artilleriebekämpfung zu schließen.

Die FV-014, eine tragbare Drohne mit einem Gewicht von rund 20 kg, bietet eine Flugdauer von bis zu 70 Minuten und eine Reichweite von 100 Kilometern, bei einer Datenverbindungsreichweite von 60 Kilometern. Sie verfügt über einen 360-Grad-Gimbal für ausgedehnte Zielbeobachtung. Auf der Messe stellt Rheinmetall außerdem einen Mehrfachwerfer für das System vor, den Containerized Missile Launcher (CML).

Die Munition ist mit einem High-Explosive Dual Purpose (HEDP)-Gefechtskopf ausgestattet, der laut Hersteller über 600 mm Panzerung durchdringen kann. Rheinmetall gibt an, dass seine fortschrittliche Softwarearchitektur es einem einzelnen Operator ermöglicht, mehrere Drohnen in Schwarmformationen zu steuern, mit automatisierten Navigations- und Zielerkennungsroutinen, während die menschliche Kontrolle ("human-in-the-loop") beibehalten wird. Das System soll auch in Umgebungen mit Signalstörungen zuverlässig funktionieren.

Die vollständig in der Europäischen Union entwickelte und hergestellte FV-014 ist für die industrielle Massenproduktion vorgesehen. Sie wird in das Rheinmetall Reconnaissance Network (AWV) integriert, neben Systemen wie der Aufklärungsdrohne LUNA NG. Die Bedeutung des Systems wird durch eine erfolgreiche Demonstration für einen NATO-Kunden im Februar 2026 und eine Rahmenvereinbarung im Wert von mehreren Milliarden Euro mit der Bundeswehr im April 2026 unterstrichen.

Originalquelle: rheinmetall.com