Rheinmetall integriert LUNA NG Aufklärungsdrohne in Bundeswehr
Rheinmetall hat seine Aufklärungsdrohne LUNA NG (HUSAR) weiterentwickelt. Die Drohne ist für die nahtlose Integration in die Aufklärungs- und Wirkungssysteme der Bundeswehr konzipiert.

Rheinmetall integriert seine Aufklärungsdrohne LUNA NG, die bei der Bundeswehr als HUSAR (Hocheffizientes Unbemanntes System zur Aufklärung mittlerer Reichweite) eingeführt wird, in bestehende militärische Verbünde. Das System erlaubt die Echtzeit-Zusammenarbeit mit anderen militärischen Mitteln, einschließlich der eigenen Fähigkeit und sogenannter „Loitering Munitions“.
Das LUNA NG-System ermöglicht die luftgestützte Überwachung, Erkennung und Ortung in Echtzeit. Dank einer ultraleichten Struktur aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff erreicht die Drohne eine Flughöhe von bis zu 5.000 Metern und eine Flugzeit von über 12 Stunden. Die erfolgreiche Anbindung an das Führungssystem C2-UMS Bw der Bundeswehr wurde bereits im Gefechtsübungszentrum des Heeres nachgewiesen.
Das aktuelle Auftragsvolumen der Bundeswehr umfasst zwölf Seriensysteme und ein Pilotsystem. Jedes mobile Gesamtsystem besteht aus fünf Aufklärungsdrohnen, zwei Bodenkontrollstationen, zwei Startfahrzeugen, zwei Antennenmasten, einer Werkstattausstattung und drei Transportplattformen. Diese Konfiguration bietet eine hohe logistische und operationelle Flexibilität.
Die operative Einsatzfähigkeit der LUNA NG wird durch die Unabhängigkeit von Startbahnen weiter erhöht. Die Drohne startet mittels eines Seilzugkatapults und landet autonom per Differential-GPS oder Fallschirm. Geringe akustische, thermische und Radar-Signaturen sorgen für eine erhöhte Überlebensfähigkeit im Einsatzgebiet.