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Rheinmetalls Aktienhistorie reicht bis 1889 zurück

Der Technologiekonzern Rheinmetall AG hat seine 1889 beginnende, umfassende Aktienhistorie dargelegt. Die Aktien des Unternehmens sind seit dem Zweiten Weltkrieg durchgehend an deutschen Börsen notiert.

24. Juli 2026
Rheinmetalls Aktienhistorie reicht bis 1889 zurück

Düsseldorf – Der deutsche Technologiekonzern Rheinmetall AG hat einen umfassenden Rückblick auf seine 1889 beginnende, langjährige Aktienhistorie veröffentlicht. Die Aktien des Unternehmens wurden erstmals 1894 an deutschen Börsen notiert, was sie zu den ältesten unter den heutigen DAX-Mitgliedern macht.

Seit der Gründung haben sich die Eigentümerstrukturen von Rheinmetall erheblich verändert. Ursprünglich hielten Gründungsbanken in Berlin und Frankfurt die Mehrheitsbeteiligungen. Im frühen 20. Jahrhundert wurde Fried. Krupp AG ein Großaktionär, gefolgt von der Übernahme einer Mehrheitsbeteiligung durch das Deutsche Reich im Jahr 1925. Nach dem Zweiten Weltkrieg ging das Eigentum auf verschiedene Gesellschaften über, bevor die Familie Röchling in den 1950er Jahren zu einem wichtigen Stakeholder wurde.

Die Hauptversammlungen des Unternehmens finden seit 1890 regelmäßig statt, mit Unterbrechungen während des Zweiten Weltkriegs. Die erste Hauptversammlung nach dem Krieg fand 1951 statt. Auch der Firmenname von Rheinmetall hat sich im Laufe der Zeit weiterentwickelt, darunter bemerkenswerte Perioden als Rheinmetall-Borsig AG und Rheinmetall Berlin AG, bevor 1996 der heutige Name Rheinmetall AG angenommen wurde.

Die Aktienbewertungen haben im Laufe der Geschichte schwankten. Beispielsweise erreichte die Rheinmetall-Aktie im Jahr 1960 mit einem Kurs von 510 Prozent ihres Nennwerts einen historischen Höchststand. Die Aktie des Unternehmens war auch von der Einführung des MDAX-Index im Jahr 1996 bis März 2023 ein fester Bestandteil des Index und die einzige Aktie, die während dieses gesamten Zeitraums ununterbrochen gelistet blieb.

Originalquelle: rheinmetall.com